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	<title>Support Real Life &#187; Indoor</title>
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	<description>Therapiemaßnahmen eines Freaks</description>
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		<title>Deutscher Alpenverein in Hamburg</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 12:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende 2011 war ich zur Baubesichtigung in der neu entstehenden Kletterhalle in Wilhelmsburg. Da dort noch alles im Bau war konnte man leider nicht klettern, weshalb ich mich von Bekannten mal in die Kletterhalle des DAV (Deutscher Alpenverein) in Hamburg-Lokstedt mitnehmen ließ. Das Prozedere ist für Anfänger kaum ersichtlich und ich würde jedem empfehlen, sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2012/01/deutscher-alpenverein-in-hamburg.jpg" rel="shadowbox[sbpost-597];player=img;" class="liimagelink" title="deutscher-alpenverein-in-hamburg"><img class="aligncenter size-large wp-image-598" title="deutscher-alpenverein-in-hamburg" src="http://www.support-real-life.de/files/2012/01/deutscher-alpenverein-in-hamburg-560x420.jpg" alt="" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Ende 2011 war ich zur Baubesichtigung in der <a href="http://www.norwandhalle.de" title="Nordwandhalle in Wilhelmsburg" target="_blank" class="liexternal">neu entstehenden Kletterhalle in Wilhelmsburg</a>. Da dort noch alles im Bau war konnte man leider nicht klettern, weshalb ich mich von Bekannten mal in die Kletterhalle des DAV (<a href="http://www.alpenverein.de/" title="DAV" target="_blank" class="liexternal">Deutscher Alpenverein</a>) in Hamburg-Lokstedt mitnehmen ließ.</p>
<p>Das Prozedere ist für Anfänger kaum ersichtlich und ich würde jedem empfehlen, sich einen erfahrenen Kletterer zu schnappen und sich von dem alles erklären zu lassen.</p>
<p>Das für den Anfang benötigte Equipment umfässt lediglich einen Klettergurt sowie eng anliegende Schuhe und kann vor Ort problemslos ausgeliehen werden.</p>
<p>Die Halle verfügt über zwei Kletterhallen für Indoor- und Outdoornutzung, sowie Umkleiden, WCs und ein paar Kaffee- und Süßigkeitenautomaten.</p>
<h3>Die Sicherung</h3>
<p>Nachdem ich meine geliehene Ausrüstung angelegt hatte haben wir uns eine kleine Anfängerstrecke gesucht, an der ich mich mal ausprobieren konnte. Mein Bekannter gab mir eine kurze Einweisung in den Achterknoten und verschiedene grundlegende Kletter- und Sicherungstechniken.</p>
<p>Ich kletterte direkt am Seil, welches mit einem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelter_Achterknoten" title="Wie macht man einen Achterknoten?" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Achterknoten</a> an meinem Klettergurt befestigt ist und über einen Umlenker unter der Hallendecke zum Sicherer geht.</p>
<p>Zur Sicherung gibt es verschiedene Möglichkeiten, aber alle erfordern, dass der Sichernde stets wachsam ist und da dafür sorgt dass das Seil stets leicht gespannt ist aber man sich dennoch frei bewegen kann.</p>
<p>Die ersten paar Meter der Kletterwand habe ich dazu genutzt mich erstmal mit den angerauhten Griffen der Wand und meinem Gurt vertraut zu machen: Greifen, Treten, Halten, in den Gurt fallen lassen und das Gefühl der Sicherheit spüren, sodass man keine Angst hat herunterzufallen.</p>
<h3>Das Klettern an einer Kletterwand</h3>
<p>Und dann ging es auch schon los: ich erklomm eine Kletterwand &#8220;bunt&#8221;, d.h. ich benutzte die Griffe, die mir gerade passten, egal welche Farbe sie haben. Überlicherweise entscheidet man sich für eine Farbe und somit auch für einen Schwierigkeitsgrad.</p>
<p>Die Schwierigkeitsgrade der unterschiedlichen Farben sind mit kleinen Täfelchen angegeben und reichen von 3- (total einfach) bis 10+ (total schwer).</p>
<p>Kombiniert man zwei Routen, beispielsweise eine 3+ und eine 4 (klettert also bunt), so verringert sich der Schwierigkeitsgrad auf etwa 2+, da man ja mehr Griffe zur Auswahl hat.</p>
<p>Um sich ans Klettern zu wagen ist es also gut erstmal bunt zu klettern und die Schwierigkeit langsam zu steigern.</p>
<p>Der Anfang der Wand ist immer leicht und eigentlich wird es mit steigender Höhe objektiv auch nicht schwieriger, doch lässt die große Entfernung zum Boden einem schon das Adrenalin ins Blut schießen.</p>
<p>Ich war froh als ich oben war und laut &#8220;<strong>zu!</strong>&#8221; rufen konnte, damit der Sichernde mich sichern konnte und ich mich in den Gurt fallen lassen konnte.</p>
<p>Mit dem Befehl &#8220;<strong>ab!</strong>&#8221; konnte ich die Hände von der Wand nehmen, die Beine durchdrücken und mich langsam abseilen lassen und war binnen kürzester Zeit wieder am geliebten Boden.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Mission accomplished!</strong></p>
<p>An dem Abend kletterte ich noch eine andere Route, diesmal strikt nach Farbe  und zum Abschluss des Abends, quasi das Auslaufen des Kletterns, Boulderten wir noch ein wenig.</p>
<p>Bouldern ist Klettern ohne Sicherung. Dafür liegen dicke Matten darunter und die Strecke ist auch nicht höher als zwei Meter &#8211; man fällt also weich.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Klettern macht Spaß, ist spannend und aufregend, dabei aber nicht zu anstrengend. Ich kann jeden nur mal empfehlen den Kreislauf wieder ordentlich auf trab zu bringen und mal den Ausblick aus 16 Metern Höhe auf harten Beton zu genießen!</p>
<hr />
<p><small>&copy; Bastianoso for <a href="http://www.support-real-life.de">Support Real Life</a>, 2012. |
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		<title>Die Lesestunde auf Twitter</title>
		<link>http://www.support-real-life.de/2011/07/07/die-lesestunde-auf-twitter/</link>
		<comments>http://www.support-real-life.de/2011/07/07/die-lesestunde-auf-twitter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 23:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Einsilbig]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Christian Andersen]]></category>
		<category><![CDATA[hoch21]]></category>
		<category><![CDATA[Lesestunde]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist 23:55 Uhr und ich liege von einem anstrengend Tag ausgezehrt und erschöpft auf dem Sofa, das Handy in der Hand und sende gedankenverloren folgenden Tweet ab: Real-Life kann manchmal echt anstrengend sein, dachte ich mir, warf das Handy in die Ecke, raffte ich mich auf und schleppte meinen Kadaver zum Zähneputzen ins Bad. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist 23:55 Uhr und ich liege von einem anstrengend Tag ausgezehrt und erschöpft auf dem Sofa, das Handy in der Hand und sende gedankenverloren folgenden Tweet ab:<a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/88365334624600064.png" rel="shadowbox[sbpost-564];player=img;" class="liimagelink" title="88365334624600064"><img class="aligncenter size-large wp-image-566" title="88365334624600064" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/88365334624600064-560x195.png" alt="" width="560" height="195" /></a></p>
<p>Real-Life kann manchmal echt anstrengend sein, dachte ich mir, warf das Handy in die Ecke, raffte ich mich auf und schleppte meinen Kadaver zum Zähneputzen ins Bad. In Gedanken überlegte ich schon, mit welchem Hörspiel ich einschlafen würde, da hörte ich ein Reply eintrudeln. Mit der Zahnbürste im Mund sammle ich das Telefon wieder auf und erblicke ein kurzes, knappes Reply von <a href="http://twitter.com/einsilbig" class="liexternal">@einsilbig</a>, die mich und meinen Wunsch an <a href="http://twitter.com/SuperStrubbs" class="liexternal">@SuperStrubbs</a> richtet — ich solle mich doch mal bei ihr melden.</p>
<p>Gesagt, getan. Reply an @SuperStrubbs geschickt und tatsächlich, sie ist noch frei für die #Lesestunde. #Lesestunde?</p>
<p>Ja, genau. Die <a href="http://lesestunde.tumblr.com/" class="liexternal">#Lesestunde von @hoch21</a> gibt es schon eine Weile und manchmal fliegt das Hashtag auch durch meine Nacht-Timeline, aber irgendwie habe ich mich nie näher darum gekümmert — doch auf einmal bin ich mittendrin und werde nach meiner Telefonnummer gefragt, damit man mich anrufen und mir eine Geschichte vorlesen kann. Eine Gutenachtgeschichte.</p>
<p>Ich habe die Wahl zwischen verschiedenen Märchen von Andersen und entscheide mich für den standhaften Zinnsoldaten, weil ich das Märchen schon sehr lange nicht mehr gelesen habe und es zu meinem Tag passte, der auch eine lange gefährliche Reise beinhaltete, die mir end- und sinnlos vorkam.</p>
<p>Wenige Sekunden später klingelt mein Telefon und auf meine Frage, was ich bei einer #Lesestunde so tun muss höre ich nur: &#8220;Nichts, höre einfach nur der Geschichte zu&#8221; und @SuperStrubbs beginnt mir vorzulesen:</p>
<h3>Der standhafte Zinnsoldat</h3>
<p>Ich liege schon im Bett, im dunkeln. Draußen rauschen die Blätter im Nachtwind und es hat sich etwas abgekühlt. Ich liege unter meiner leichten Sommerdecke und habe noch den Zahnpastageschmack im Mund. Ich lausche, etwas verwundert, etwas gedankenverloren, ihrer Stimme. Sie klingt ehrlich, eher tief, leicht rauchig, ich muss spontan an Marla Glen denken. Aber sie hat mehr und großflächigere Höhen als Marla. Ihr Stimmrhythmus ist melodisch und die Wörter tanzen nur so durch den Hörer zu mir herüber und ich habe erst etwas Mühe, der Geschichte zu folgen weil ich immer noch darüber sinniere, dass mir gerade jemand wildfremdes eine Gutenachtgeschichte vorliest.</p>
<p>Schließlich zieht mich Andersens Märchen, so lebhaft und betont mit wechselnden Stimmen vorgetragen, in den Bann und ich tauche ganz in die Welt eines benachteiligten Spielzeugs ein, welches dadurch nicht weniger prädestiniert ist ein aufreibendes Abenteuer zu erleben.</p>
<p>Als der tapfere Zinnsoldat vom Fenstersims in die Tiefe stürzt, kurze Zeit später in einem kleinen Boot einen riesigen Wasserfall hinuntergleitet und dabei stets Haltung bewahrt, ohne je zu wissen was auf ihn zu kommt und ohne Einfluss darauf zu haben, muss ich mich zusammenreißen das Geschehen nicht zu kommentieren.</p>
<p>Als das Märchen lodernd endet, muss @SuperStubbs mich mit einem deutlichen &#8220;Ende!&#8221; wieder zurückholen.<br />
Ich bin total geflashed und glaube schlagartig wieder an das Gute im Menschen. Ein harter Arbeitstag mit Querelen und scheinbar unüberwindbaren Hindernissen ließ mich vor zehn Minuten noch schlechtgelaunt und unmotiviert herumgammeln und nur missmutig ins Bett gehen.</p>
<p>Doch es gibt auf dieser Welt auch Menschen, die anderen völlig bedingungslos Gutes tun. So wie @SuperStubbs mir diesen Abend versüßte und mich friedlich einschlafen ließ.</p>
<p>Als wir auflegen, habe ich ein Lächeln im Gesicht und nehme mir fest vor, auch mal eine #Lesestunde anzubieten.</p>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/88371498863169536.png" rel="shadowbox[sbpost-564];player=img;" class="liimagelink" title="88371498863169536"><img class="aligncenter size-large wp-image-568" title="88371498863169536" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/88371498863169536-560x223.png" alt="" width="560" height="223" /></a></p>
<hr />
<p><small>&copy; Bastianoso for <a href="http://www.support-real-life.de">Support Real Life</a>, 2011. |
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		<title>Tanz in den Mai</title>
		<link>http://www.support-real-life.de/2011/05/02/tanz-in-den-mai/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 10:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem die Maitanzfeiern in den letzten Jahren bei mir eher ruhig waren (vom zivilen Ungehorsam mal abgesehen) wollte ich mal wieder ganz gepflegt und spießig abhotten. Wir trafen uns, quasi zum Vorglühen, in der Klimperkiste auf ein paar Cocktails und trafen dann gegen 23:00 Uhr im Café schöne Aussichten zum Tanz in den Mai ein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/05/tanz-in-den-mai-2011.jpg" rel="shadowbox[sbpost-557];player=img;" class="liimagelink" title="tanz-in-den-mai-2011"><img class="aligncenter size-large wp-image-558" title="tanz-in-den-mai-2011" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/05/tanz-in-den-mai-2011-560x373.jpg" alt="" width="560" height="373" /></a></p>
<p>Nachdem die Maitanzfeiern in den letzten Jahren bei mir eher ruhig waren (vom <a href="http://www.support-real-life.de/2008/05/05/ziviles-ungehorsam-am-tag-der-arbeit/" class="liinternal">zivilen Ungehorsam</a> mal abgesehen) wollte ich mal wieder ganz gepflegt und spießig abhotten.<br />
Wir trafen uns, quasi zum Vorglühen, <a href="http://www.die-klimperkiste.de/" class="liexternal">in der Klimperkiste</a> auf ein paar Cocktails und trafen dann gegen 23:00 Uhr im <a href="http://www.schoeneaussichten.com/" class="liexternal">Café schöne Aussichten</a> zum Tanz in den Mai ein.<br />
Obwohl wir die Karten bereits in Händen hielten (selbstreden online vorbestellt) mussten wir uns an der Kassenschlange anstellen (wieso das?) aber zum Glück ging das alles relativ flott. Das Personal (sogar die Türsteher und sonstige Securites waren bis spät in die Nacht erstaunlicherweise duchweg gut gelaunt und immer für einen Scherz zu haben. Leider gilt das nicht für das gut gemischte Publikum. Es waren von 16 bis 45 alle Altersklassen vertreten und das sollte eigentlich eine gute Party verheißen, bei der jeder auf seine Kosten kommt.<br />
À pro pos Kosten: ein Bier kostete verträgliche € 3,50, doch Longdrinks schlugen gleich mit € 7,50 &#8211; € 10,- zu buche. Dafür dass es eine Feier mit Eintrittserhebung war, fand ich die Preise etwas zu gesalzen.</p>
<p>Außerdem ist mir völlig unverständlich wie man als Veranstalter einer <em>Tanzparty</em> mitten auf die Tanze Stehtische stellen kann.<br />
All die heißen Jungs, die viel zu cool zum tanzen sind, stehen dann nämlich nicht mehr locker mit ihrem Bierchen in der Hand am Rand, sondern mitten auf der Tanzfläche!<br />
Dadurch dass der Veranstalter viel zuviele Leute reinließ, war die Tanze völlig überfüllt und man stieß unumgänglicherweise ständig an die dumm in der Gegend rumstehenden Gaffer, was die natürlich gar nicht mochten. Das strapazierte auf Dauer doch arg den Tanzspaß unserer Gruppe und nicht nur einmal wäre es fast zum Handgemenge gekommen, als die Steher uns tätlich belästigten. Absichtliches und sekundenlanges auf den Fuß stampfen, Drinks in den Rücken kippen, Ellenbogen in die Seite rammen und Aufforderungen doch bitte woanders rumzuzappeln &#8211; ihr kennt das sicher. Da kommt schon mal der Wunsch auf denjenigen mal so richtig in die Fresse zu hauen.<br />
Aber wir waren ja zum Spaß haben da und nicht um uns zu prügeln und so machten wir nach einiger Zeit ein nettes, zwar abgesperrtes aber nicht unerreichbares Arreal auf der Terrasse direkt hinter dem DJ-Pult aus, auf dem wir noch einige Stunden ungestört von Stehern tanzen konnten.<br />
Leider war es dem DJ nicht möglich, mal einen anderen Beat, vielleicht sogar mit wechselnden BPMs unter seine Samples zu legen, sodass die Musik nach mehreren Stunden einfach ausgelutscht war und der Wunsch nach was Frischem aufkam. So zogen wir los, eigentlich Richtung Kiez mit einem vermeintlich kurzen Zwischenstopp zur Stärkung beim Mäcces. Auf diesem Weg gabelten wir noch eine junge Dame auf, die ihre Freunde verloren hatte und als wir das nächste mal auf die Uhr schauten wurde es schon wieder hell.</p>
<p>Die ganzen auf den Sitzbänken des Schnellrestaurants schlummernden Schnapsleichen ließen wir hinter uns und ich habe sogar noch eine Mitfahrgelegenheit erwischt, die mich durch das Gewühle von Einbahnstraßen und Polizeiwagen sicher ins Bett brachte.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Der nächste Tanz in den Mai findet auf jeden Fall nicht mehr im Café schöne Aussichten statt.  Für so eine Party zahle ich keine € 10,- Eintritt und € 7,50 für&#8217;n Mojito!</p>
<hr />
<p><small>&copy; Bastianoso for <a href="http://www.support-real-life.de">Support Real Life</a>, 2011. |
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		<title>Lambchop im Hamburger Kampnagel</title>
		<link>http://www.support-real-life.de/2010/11/30/lambchop-konzert-im-hamburger-kampnagel/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 21:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lambchop, eine US-amerikanische Countryband aus Nashville (woher auch sonst), trat heute Abend im Kampnagel 6 auf. Wir hatten uns tanzbereit und leicht aufgehübscht gekleidet in der Hoffnung im Kampnagel (bekannt durch den wöchentlichen Tanznagel) mal wieder so richtig schön abhotten zu können. Gesponsert durch die taz kamen wir in den Genuss hervorragender Gästelistenplätze und nahmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_544" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/02/kampnagel.jpg" rel="shadowbox[sbpost-543];player=img;" class="liimagelink" title="kampnagel"><img class="size-large wp-image-544" title="kampnagel" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/02/kampnagel-560x325.jpg" alt="© Foto: winterhude.com" width="560" height="325" /></a><p class="wp-caption-text">© Foto: winterhude.com</p></div>
<p><a href="http://www.lambchop.net/" class="liexternal">Lambchop</a>, eine US-amerikanische Countryband aus Nashville (woher auch sonst), trat heute Abend im Kampnagel 6 auf. Wir hatten uns tanzbereit und leicht aufgehübscht gekleidet in der Hoffnung im Kampnagel (bekannt durch den wöchentlichen Tanznagel) mal wieder so richtig schön abhotten zu können.<br />
Gesponsert durch die taz kamen wir in den Genuss hervorragender Gästelistenplätze und nahmen, mit der Flasche Bier in der Hand, erstmal auf den gepolsterten Klappstuhlreihen platz.</p>
<p>Das Konzert begann pünktlich und ohne viel Trara mit geradezu minimalistischem, instrumentalem Einsatz.<br />
Sechs Leute waren auf der Bühne und klimperten und zupften dezent auf ihren Instrumenten herum. Dazu brummelte der Sänder kaum Verständliches in das Mikro. Alles klar, dachten wir uns. Zu Beginn wärmen wir uns alle erstmal auf und dann wird richtig schön gerockt!</p>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/02/lambchop-sitzt-im-kampnagel.jpg" rel="shadowbox[sbpost-543];player=img;" class="liimagelink" title="lambchop-sitzt-im-kampnagel"><img class="aligncenter size-medium wp-image-545" title="lambchop-sitzt-im-kampnagel" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/02/lambchop-sitzt-im-kampnagel-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
Aber Pustekuchen. Nach der ersten Stunde, wir hatten indes bereits das dritte Bier intus ohne stimmungsaufhellende Wirkung, war die Musik immer noch so lahm und schmuf wie am Anfang. Die Musik hätte genauso gut von Band kommen können, so völlig bewegungslos inszenierte sich die Band auf der Bühne.<br />
Als der Sänger, Kurt Wagner, den zweiten Teil mit den Worten &#8220;faster, morge straight forward rock and louder&#8221; ankündigte, schöpften wir Hoffnung; doch vergebens.</p>
<p>Ja, die BPM-Rate stieg von 60 auf vielleicht 80 oder gar 90 Schläge in der Minute an und einige, offenbar zugekiffte, Zuhörer erhoben sich von ihren Sitzen und tanzten wie hypnotisiert völlig neben dem Rhythmus.</p>
<p>Unsere Endorphine gerieten, leicht vom Alkohol angeheitert, erst ins Taumeln, als der großartige, totales Understatement ausstrahlende Gitarrist, der die gesamte Zeit über saß (rechts im Bild), sich erhob und, im Rahmen der Musik, richtig schön abging:</p>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/02/lambchop-steht-im-kampnagel.jpg" rel="shadowbox[sbpost-543];player=img;" class="liimagelink" title="lambchop-steht-im-kampnagel"><img class="aligncenter size-medium wp-image-546" title="lambchop-steht-im-kampnagel" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/02/lambchop-steht-im-kampnagel-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
Und dann, kurze Zeit später war das Konzert vorüber. Wir haben die ganze Zeit gesessen und haben höchstens mit dem Fuß gewippt, waren dafür aber tiefenentspannt und um die Erkenntnis reicher, dass es auch Countrymusik gibt, die so gar nicht nach Country klingt.</p>
<p>Alles in allem ein klassisches Chillout-Konzert. Nicht tanzbar, aber hörbar und sehr nett.</p>
<p>Für alle Lambchop-Fans (und die gibt es!), hier die Playlist des Abends als PDF-Datei: <a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/02/lambchop.pdf" class="lipdf">lambchop.pdf</a></p>
<p><strong>Nachtrag 26. August 2011:</strong> Über einen <a href="https://twitter.com/ellyteration/status/106847930954158080" target="_blank" class="liexternal">Tweet von @ellyteration</a> stieß ich heute Abend auf das folgende Musikvideo von Lambchop. Tipp: Vor&#8217;m Schlafengehen genehmigen:</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/uWdvXBa_o5s?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/uWdvXBa_o5s?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<hr />
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		<title>Triathlontraining in der Alster-Schwimmhalle</title>
		<link>http://www.support-real-life.de/2010/09/10/triathlontraining-in-der-alster-schwimmhalle/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 20:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
				<category><![CDATA[anstrengend]]></category>
		<category><![CDATA[Indoor]]></category>
		<category><![CDATA[jederzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Normales]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwimmhalle]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Triathlon]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich kann ich schwimmen, wenn damit gemeint ist, sich über Wasser halten zu können und sich mäßig darin fortbewegen zu können. Für Wettkämpfe würde es jedoch nie reichen. Der Triathlon ist so ein Wettkampf, der drei schöne Sportarten miteinander kombiniert. Erst schwimmt man, dann fährt man Rad und schließlich läuft man. Das Laufen habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2010/09/triathlontraining-in-der-alster-wschwimmhalle.jpg" rel="shadowbox[sbpost-534];player=img;" class="liimagelink" title="triathlontraining-in-der-alster-wschwimmhalle"><img class="aligncenter size-large wp-image-535" title="triathlontraining-in-der-alster-wschwimmhalle" src="http://www.support-real-life.de/files/2010/09/triathlontraining-in-der-alster-wschwimmhalle-560x420.jpg" alt="" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Natürlich kann ich schwimmen, wenn damit gemeint ist, sich über Wasser halten zu können und sich mäßig darin fortbewegen zu können. Für Wettkämpfe würde es jedoch nie reichen. Der Triathlon ist so ein Wettkampf, der drei schöne Sportarten miteinander kombiniert. Erst schwimmt man, dann fährt man Rad und schließlich läuft man. Das Laufen habe ich ja nun schon eine Weile lang höchst professionell geübt und beim Radfahren bilde ich mir ein, dass man da gar nicht so viele Fehler machen kann (außer vielleicht zu wenig zu trainieren).</p>
<p>Heute habe ich dann auch mal das Schwimmen probiert und bin zum <strong>Triathlontraining</strong> in der Alster-Schwimmhalle in Hamburg gegangen. Ich schwimme zwar schneller als manche Krauelnden dort, aber kraulen kann ich nicht; das wollte ich mir dort mal näher ansehen.</p>
<p>Das Training dauert eine Stunde und wird von zwei Schwimmtrainern durchgeführt, die auf die individuellen Probleme der einzelnen Triathleten eingehen. Zunächst schwammen wir uns 200 Meter ein; Schwimmstil egal.<br />
Danach fing das Trainingsprogramm bestehend aus verschiedenen Stilen (Kraulen, Brust, Rücken, Kombinationen daraus) bestand, ergänzt um ein abwechslungsreiches Intervalltraining, an.<br />
Da ich daran nicht teilnehmen konnte, übte ich das Kraulen.<br />
Ich glaube ich habe noch nie so viel Wasser geschluckt!<br />
Ohne Schwimmbrille den Kopf ständig unter Wasser zu halten geht zum Einen ganz schön in die Augen und lenkt zum Anderen sehr ab, da man bei geschlossenen Augen nunmal nicht sieht wohin man schwimmt und man daher leicht auf die schiefe Bahn gerät und dadurch wieder mit der Atmung durcheinander kommt.</p>
<p>Ich habe tapfer die ganze Trainingseinheit durchgestanden und wurde nicht müde Bahn für Bahn mit brennenden Augen und Chlorwasser im Magen die Atmung zu üben aber es sind wohl noch viele Stunden Training nötig um zum Kraulen zu kommen — vielleicht lasse ich das aber auch lieber und konzentriere mich erstmal darauf im nächsten Jahr einen Marathon zu bestreiten.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wer Spaß am Schwimmen hat und zweimal die Woche Zeit dafür hat, für den lohnt es sicher am Triathlontraining teilzunehmen. Da ich aber erstmal ausreichend mit Laufen und meinen anderen Verpflichtungen beschäftigt bin und es wohl nicht jede Woche zum Schwimmtraining schaffen würde, stecke ich meine Energie lieber erstmal in Dinge, die mir mehr liegen <img src='http://www.support-real-life.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer jetzt noch unentschlossen ist: jeder Teilnehmer bekommt ein <strong>goldfarbenes (!)</strong> Armband (siehe Foto) und einen gratis Einkaufswagenchip zu JEDEM Training, welches zudem <em>nur</em> € 8,90 kostet — na, ist das was?!</p>
<hr />
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</small></p>
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		<item>
		<title>8. Hamburger Socialbar</title>
		<link>http://www.support-real-life.de/2010/04/30/8-hamburger-socialbar/</link>
		<comments>http://www.support-real-life.de/2010/04/30/8-hamburger-socialbar/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 10:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
				<category><![CDATA[an bestimmten Tagen]]></category>
		<category><![CDATA[Indoor]]></category>
		<category><![CDATA[mach's mir nach!]]></category>
		<category><![CDATA[nett]]></category>
		<category><![CDATA[Normales]]></category>
		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Tu was Gutes]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Microfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Socialbar]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SocialBar ist in diesem Nerdblog ja bereits eine feste Größe und tauchte hier schon zwei mal auf. Gestern fand die SocialBar Hamburg zum achten Mal statt, dieses mal im Buddhistischen Zentrum Hamburg, in der Thadenstraße 79. Thema war die &#8220;Finanzierung sozialer Initiativen&#8221; und als Referenten geladen waren Ole Keding und Herdolor Lorenz welche bedauerlicherweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/buddhistisches-zentrum-hamburg.jpg" rel="shadowbox[sbpost-426];player=img;" class="liimagelink" title="buddhistisches-zentrum-hamburg"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/buddhistisches-zentrum-hamburg-110x110.jpg" alt="" title="buddhistisches-zentrum-hamburg" width="110" height="110" class="alignleft size-thumbnail wp-image-427" /></a><br />
Die SocialBar ist in diesem Nerdblog ja bereits eine feste Größe und tauchte hier schon <a href="http://www.support-real-life.de/2009/05/07/hamburger-socialbar/" class="liinternal">zwei</a> <a href="http://www.support-real-life.de/2009/07/23/vierte-hamburger-socialbar/" class="liinternal">mal</a> auf. Gestern fand die SocialBar Hamburg zum achten Mal statt, dieses mal im <a href="http://www.buddhismus-nord.de/" class="liexternal">Buddhistischen Zentrum Hamburg</a>, in der Thadenstraße 79.</p>
<p>Thema war die &#8220;<strong>Finanzierung sozialer Initiativen</strong>&#8221; und als Referenten geladen waren <a href="http://de.linkedin.com/pub/ole-keding/1A/687/153" class="liexternal">Ole Keding</a> und <a href="http://www.kernfilm.de/site/inhalte/kern-film.html" class="liexternal">Herdolor Lorenz</a> welche bedauerlicherweise beide nicht eintrafen.</p>
<p>So haben wir versucht uns dem Thema Microfunding selbst zu nähern und dank des Engagements der Teilnehmer, die aus vielen verschiedenen sozialen Bereichen kamen, konnten viele meiner Fragen beantwortet werden und ich fühle mich jetzt viel schlauer.<br />
<a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/socialbar-diskussionsrunde-microsfunding.jpg" rel="shadowbox[sbpost-426];player=img;" class="liimagelink" title="socialbar-diskussionsrunde-microsfunding"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/socialbar-diskussionsrunde-microsfunding-400x300.jpg" alt="" title="socialbar-diskussionsrunde-microsfunding" width="400" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-428" /></a><br />
Die Teilnehmergruppe war bunt gemischt und bestand neben vielen kleinen Initativen und Ideengruppen auch aus Leuten von <a href="http://gruppen.greenpeace.de/hamburg/" class="liexternal">Greenpeace</a>, dem <a href="http://hubhamburg.wordpress.com/" class="liexternal">Hamburger HanseHub</a>, <a href="http://www.plan-international.de" class="liexternal">Plan International</a> und der <a href="http://www.freie-kunstschule-hh-fiu.de/" class="liexternal">freien Universität</a>. Na, und natürlich <a href="http://www.weltretter.org" class="liexternal">Weltretter.org</a> <img src='http://www.support-real-life.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Microfunding: Charakteristika</h3>
<p>Um uns dem Thema zu nähern betrachteten wir diverse Microfunding-Beispielfälle aus der jüngsten Vergangenheit, wie etwa Oles <a href="http://www.helpedia.de/spenden-aktionen/aktion-uwe/" class="liexternal">Aktion Uwe</a>, die Spendenaktion für den <a href="http://de.betterplace.org/projects/2576-rettet-den-kleinen-blumenladen-an-der-ecke" class="liexternal">kleinen Blumenladen in Berlin</a> oder auch größer angelegte Aktionen, wie beispielsweise <a href="http://www.plan-deutschland.de" class="liexternal">Plans</a> Idee, Kühe, Schafe und Ziegen zu spenden und stellten uns die Frage:</p>
<blockquote><p>Was macht Microfunding aus, wie funktioniert es und gibt es vielleicht ein Patentrezept um erfolgreich Microfunding zu betreiben?</p></blockquote>
<p>Im Laufe der Diskussion ist eine lange Liste von Eigenschaften zusammengekommen:<br />
<small>(chronologisch sortiert)</small></p>
<ul>
<li><strong>Authentizität</strong>
<ul>
<li>unprofessionell, behelfsmäßig organisiert</li>
</ul>
</li>
<li><strong>persönliche Geschichte</strong>/Note, emotionaler Zugang zum Fall</li>
<li>gute Vernetzung/sozialer Aspekt, Empfehlungs<em>marketing</em></li>
<li>selbst präsent, nahbar, leichter Zugang</li>
<li>Unterstützung muss einfach möglich sein
<ul>
<li>Spendenportal, formlose Überweisung, SMS (siehe Haiti, Obama)</li>
</ul>
</li>
<li>gute Kommunikation
<ul>
<li>Transparenz der Projektfortschritte</li>
</ul>
</li>
<li><strong>keine Kosten für die Verwaltung</strong>
<ul>
<li>wer bei Microfunding spendet möchte keine 20% für die Verwaltung abzwacken</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Einzelschicksale</strong>
<ul>
<li>konkreter Fall, Verbindlichkeit des Falles</li>
<li>Spender möchten nicht &#8220;Kinder in Afrika&#8221; unterstützen, sondern diesen einen bestimmten Menschen</li>
</ul>
</li>
<li>Spieltrieb der Spender, etwas Neues ausprobieren
<ul>
<li>Microfunding ist unkonventionell und formlos</li>
</ul>
</li>
<li><strong>kurzfristiges Engagement</strong>, unverbindlich für die Spender
<ul>
<li>Wer beim Microfunding mitmacht, spendet meist einmalig für die Aktion</li>
</ul>
</li>
<li>Vertrauen</li>
<li>Zukunftsperspektive</li>
<li>zeitliche Befristung der Spendenaktion</li>
<li>Microfunding hat eine andere Zielgruppe als klassische Spendenaktionen</li>
</ul>
<p>Während viele der hier gelisteten Eigenschaften generell auf alle Arten von Spenden zutreffen, gibt es einige, die besonders beim microfunding an Bedeutung gewinnen <small>(<strong>fett markiert</strong>)</small>.<br />
Die größte Schwierigkeit jedoch, bestand am Abend darin, den Begriff Microfunding eindeutig abzugrenzen. Es konnte nicht abschließend geklärt werden, wann eine Spendenaktion zum Microfunding wird (reichen kleine Spendensummen aus, um von Microfunding zu sprechen?) aber dafür haben wir herausgearbeitet, dass es Microfunding schon seit langem gibt.</p>
<h3>Microfunding &#8211; You do it, we name it!</h3>
<p>Nämlich immer dann, wenn sich eine Gruppe von Menschen spontan zusammenschließt um mit vielen kleinen Mitteln ein Problem zu lösen, mit dem sie konfrontiert werden.<br />
Das muss kein Spendenaufruf von gut vernetzten Bloggern sein und es braucht keine große Organisation wie Plan International dahinterzustehen. Seit vielen Jahren gelebtes Microfunding im offline Leben sind die lokalen Basare der Kirchengemeinden, die damit zum Beispiel ihre neuen Orgelpfeifen finanzieren wollen.<br />
Und wenn man sich etwas flexibel anstellt, gehören auch die Verkäufer von Straßenmagazinen in gewisser Weise zur Grupper der Microfunder.</p>
<h3>Obama, der Microfunder</h3>
<p>Viele Teilnehmer waren natürlich gespannt auf den Vortrag von Ole Keding von der <a href="http://www.uni-hamburg.de/GradSchool-Media-Communication/Graduatedschool.html" class="liexternal">Graduate School for Media and Communication Hamburg</a>, der sich intensiv mit dem Microfunding in der Obama-Kampagne beschäftigt hat. Da Ole leider nicht kommen konnte, haben wir selbst dann den Bezug von Obamas Kampagne zu unseren erarbeiteten Microfunding-Eigenschaften hergestellt.<br />
Von den von uns ermittelten Eigenschaften, erfüllte Obamas Kampagne einen großteil der oben gelisteten, ging aber noch weiter und erschloss sich zusätzlich auch die klassischen Spendenkanäle.<br />
Für die nächste Socialbar ist angedacht, Ole und Herdolor erneut einzuladen und ihnen dann unsere Ergebnisse vorzustellen und mit ihnen gemeinsam weiter zu entwickeln.</p>
<h3>Geschenke, Geschenke, Geschenke!</h3>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/zu-verschenken-kiste-bibliothek.jpg" rel="shadowbox[sbpost-426];player=img;" class="liimagelink" title="zu-verschenken-kiste-bibliothek"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/zu-verschenken-kiste-bibliothek-110x110.jpg" alt="" title="zu-verschenken-kiste-bibliothek" width="110" height="110" class="alignleft size-thumbnail wp-image-431" /></a>Die <a href="http://www.zu-verschenken-kiste.de/" class="liexternal">zu-verschenken-Kiste</a> ist von der SocialBar mittlerweile nicht mehr weg zu denken, sodass die Kiste inzwischen pro Abend ein spezielles Thema hat.<br />
Thema der Kiste für den gestrigen Abend war: <strong>Bibliothek</strong>.<br />
Nachdem die Kiste mit allerlei Zeitungen, Zeitschriften und Büchern gut gefüllt startete blieben am Ende gerade noch zwei Bücher übrig, sehr schön!</p>
<h3>Schnacken, Klönen, Vernetzen</h3>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/socialbar-cafe.jpg" rel="shadowbox[sbpost-426];player=img;" class="liimagelink" title="socialbar-cafe"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/socialbar-cafe-400x300.jpg" alt="" title="socialbar-cafe" width="400" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-432" /></a><br />
Nach der anstrengenden Diskussionsrunde ging es erst ins Café des buddhistischen Zentrums auf einen kleinen Snack und einen Kaffee und dann später, weil das Wetter auch wirklich famos war, noch auf ein Bier in den wunderschönen Innenhof des Meditationszentrums:<br />
<a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/socialbar-networking-im-innenhof.jpg" rel="shadowbox[sbpost-426];player=img;" class="liimagelink" title="socialbar-networking-im-innenhof"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/socialbar-networking-im-innenhof-400x300.jpg" alt="" title="socialbar-networking-im-innenhof" width="400" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-433" /></a></p>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/microfunding.jpg" rel="shadowbox[sbpost-426];player=img;" class="liimagelink" title="microfunding"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/microfunding-110x110.jpg" alt="" title="microfunding" width="110" height="110" class="alignleft size-thumbnail wp-image-434" /></a>Die Gespräche nahmen kein Ende und die Themen überschlugen sich förmlich. Auch nach der anstrengenden Diskussion blieb noch Energie für einen spannenden Austausch in lockerer Atmosphäre in dem das Thema Microfunding gleich praktisch ausprobiert wurde (Raummiete gesammelt).<br />
Ich habe wieder viele neue und interessante Menschen kennengelernt und freue mich schon sehr auf die nächste SocialBar, die aller Voraussicht nach am 10. Juni 2010 im <a href="http://www.konsummachtgluecklich.info/" class="liexternal">Konsum</a> stattfinden wird. Alle Infos dazu rechtzeitig im <a href="http://socialbar.de/wiki/Hamburg" class="liexternal">Wiki der SocialBar</a>.</p>
<p>Ich hoffe, dass ich in der nächsten Zeit mal dazu komme, das Thema Microfunding näher zu beleuchten und detailliert auf die einzelnen, von uns erhobenen Aspekte einzugehen.<br />
Der Beitrag wird dann von mir hier in den Kommentaren verlinkt.</p>
<p><small>(Die Mitschrift der SocialBar ist zusätzlich hinterlegt: im <a href="http://socialbar.de/wiki/Hamburg" class="liexternal">Wiki der SocialBar</a></small>)</p>
<hr />
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</small></p>
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		<title>TwittNite die Dritte</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 15:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Twittnite]]></category>

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		<description><![CDATA[Die von Cem Basman organisierte TwittNite, als Nachfolge des Twittwochs, ist eine sich ständig wandelnde Veranstaltung, bei der man nie so wirklich weiß wer einen erwartet oder was passieren wird. Auf der ersten TwittNite am 21. Oktober 2009 gab es kleine 5-Minuten-StandUps in denen diejenigen, die es gerne wollten, ein wenig über sich und ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die von <a href="http://sprechblase.wordpress.com" class="liexternal">Cem Basman</a> organisierte TwittNite, als Nachfolge des Twittwochs, ist eine sich ständig wandelnde Veranstaltung, bei der man nie so wirklich weiß wer einen erwartet oder was passieren wird.<br />
Auf der ersten TwittNite am <a href="http://www.support-real-life.de/2009/10/22/1-twittnite-hamburg-in-der-layback-bar/" class="liinternal">21. Oktober 2009</a> gab es kleine 5-Minuten-StandUps in denen diejenigen, die es gerne wollten, ein wenig über sich und ihre Projekte sprechen konnten.</p>
<p>Für gestern war eigentlich eine Lesung von Ultra-Short-Stories geplant, welche aufgrund eines defekten Beamers leider nicht möglich war und es so leider kein Rahmenprogramm gab.<br />
Aber hat etwas gefehlt? Nein. Denn wieder einmal waren viele spannende Leute auf der TwittNite und die Zeit war viel zu kurz um mit jedem zu sprechen.</p>
<p>Zu den Highlights eines jeden twitteraffinen Freaks, Geeks und Nerds dürfte der Moment gehören, als ich <a href="http://twitter.com/Aus_der_UBahn" class="liexternal">@Aus_der_UBahn</a> traf. Das Chamäleon des ÖPNV: immer da und doch unsichtbar.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-403" title="dritte-twitnite-in-der-layback-bar-aus_der_ubahn-und-ich" src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/01/dritte-twitnite-in-der-layback-bar-aus_der_ubahn-und-ich-400x533.jpg" alt="" width="400" height="533" /></p>
<p>Neben @Aus_der_UBahn lernte ich auch endlich <a href="http://twitter.com/littlejamie" class="liexternal">@littlejamie</a>, <a href="http://twitter.com/ethem" class="liexternal">@ethem</a>,  <a href="http://twitter.com/zauberfrau" class="liexternal">@zauberfrau</a> und die <a href="http://twitter.com/bergfee" class="liexternal">@bergfee</a> persönlich kennen, traf weitere meiner Follower und natürlich waren die üblichen verdächtigen aus Hamburg auch wieder mit von der Partie.</p>
<p><a href="http://www.weltretter.org" class="liexternal">Weltretter.org</a> war mit Anne vor Ort und stets umringt von ihren Followern, die mehr über sie und ihr Projekt erfahren wollten, sodass ich gar nicht dazu kam mit ihr ein paar Worte zu wechseln.</p>
<p>Aus aktuellem Anlass haben die Anwesenden der TwittNite dieses Mal für die Katastrophenopfer in Haiti gesammelt und laut Cem sind an dem Abend über € 250,- zusammengekommen, die der KfW-Entwicklungsbank zu Gute kommen.<br />
Ich finde dieses Engagement gut und bei der TwittNite auch richtig platziert. Abgesehen von den derzeitig (wiedereinmal) aufkeimenden Diskussionen bezüglich zweckgebundener Spenden ist es jedoch gerade auch langfristig wichtig Haiti zu unterstützen.</p>
<p>Ich danke Cem für die tolle Organisation und hoffe auf weitere spannende TwittNites und wer es bisher noch nicht geschafft hat dorthin zu kommen, dem sei die Veranstaltung sehr ans Herz gelegt! Angekündigt wird sie rechtzeitig vorher von <a href="https://www.xing.com/profile/Cem_Basman" class="liexternal">Cem auf Xing</a>.</p>
<hr />
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		<title>Plätzchenbacken im Dezember</title>
		<link>http://www.support-real-life.de/2009/12/14/plaetzchenbacken-im-dezember/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 22:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
				<category><![CDATA[an bestimmten Tagen]]></category>
		<category><![CDATA[besinnlich]]></category>
		<category><![CDATA[harmlos]]></category>
		<category><![CDATA[Indoor]]></category>
		<category><![CDATA[mach's mir nach!]]></category>
		<category><![CDATA[nett]]></category>
		<category><![CDATA[Normales]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist der dritte Advent, das Weihnachtsfest rückt in greifbare Nähe und eigentlich sollte man schon längst in Weihnachtsstimmung sein. Jahr für Jahr ist es jedoch, gerade im kinderlosen Erwachsenenalter, eine Herausforderung zwischen Arbeit, Freunden, Partner und Haushalt nun auch noch zusätzlich etwas für die weihnachtliche Stimmung zu tun. Und wenn man sich dann durchgerungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist der dritte Advent, das Weihnachtsfest rückt in greifbare Nähe und eigentlich sollte man schon längst in Weihnachtsstimmung sein.</p>
<p>Jahr für Jahr ist es jedoch, gerade im kinderlosen Erwachsenenalter, eine Herausforderung zwischen Arbeit, Freunden, Partner und Haushalt nun auch noch zusätzlich etwas für die weihnachtliche Stimmung zu tun. Und wenn man sich dann durchgerungen hat besinnlich zu sein, fällt einem meist nichts besseres ein, als sich mit Glühwein auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt zu betrinken oder sich mit Lebkuchen den Wanzt voll zu schlagen.</p>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2009/12/fertige-plaetzchen.jpg" rel="shadowbox[sbpost-390];player=img;" class="liimagelink" title="fertige-plaetzchen"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2009/12/fertige-plaetzchen-110x110.jpg" alt="fertige-plaetzchen" title="fertige-plaetzchen" width="110" height="110" class="alignleft size-thumbnail wp-image-393" /></a><br />
Doch wie wäre es denn mal ganz traditionell, und voll angestelltentauglich, mit Plätzchenbacken?<br />
Den Teig dafür, samt Förmchen, kann man dieser Tage günstig in jedem Supermarkt finden und so bleibt mehr Zeit für das gemeinsame Ausstechen von Elchen, Weihnachtsmännern, Engeln, Glocken, Kerzen und allerlei adventlichem Gedöns.<br />
Gerade zu Zweit, sei es mit Partnerin oder Freunden, übt sich schnell eine gewisse Routine ein und an einem Abend sind fluchs zwei bis acht Bleche Kekse ausgestochen, gebacken und <del datetime="2009-12-13T21:50:46+00:00">verzehrt</del> <ins datetime="2009-12-13T21:50:46+00:00">verziert</ins>.</p>
<p>Wie jeder weiß empfehle ich euch in diesem Blog nur Aktionen, die ich auch selbst ausprobiert habe und so stammen die Bilder dieses Beitrags ausnahmslos aus meiner diesjährigen Weihnachtsbäckerei.</p>
<h3>Die Plätzchen</h3>
<p>Diskussionsbedarf erzeugt die benötigte Dicke des Teiges, denn die auf der Packung angegebenen drei bis acht Millimeter waren uns zu ungenau und nach einigem hin und her einigten wir uns auf exakt 3,5mm Teigdicke:<br />
<a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2009/12/plaetzchenteig-3-5-milimeter-dick.jpg" rel="shadowbox[sbpost-390];player=img;" class="liimagelink" title="plaetzchenteig-3-5-milimeter-dick"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2009/12/plaetzchenteig-3-5-milimeter-dick-400x300.jpg" alt="plaetzchenteig-3-5-milimeter-dick" title="plaetzchenteig-3-5-milimeter-dick" width="400" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-394" /></a></p>
<p>Aus dem gleichmäßig ausgerollten Keksteig stachen wir nach und nach insgesamt über 200 Plätzchen aus:<a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2009/12/ausgestochene-plaetzchen.jpg" rel="shadowbox[sbpost-390];player=img;" class="liimagelink" title="ausgestochene-plaetzchen"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2009/12/ausgestochene-plaetzchen-400x533.jpg" alt="ausgestochene-plaetzchen" title="ausgestochene-plaetzchen" width="400" height="533" class="aligncenter size-medium wp-image-397" /></a></p>
<p>Die wir natürlich nicht mehr alle verzieren konnten, denn schließlich wollten wir auch noch zu Abend essen.<br />
Aber ein paar haben wir noch mit Liebesperlen und Schokostreusseln bestäuben können:<br />
<a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2009/12/fertige-plaetzchen.jpg" rel="shadowbox[sbpost-390];player=img;" class="liimagelink" title="fertige-plaetzchen"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2009/12/fertige-plaetzchen-400x533.jpg" alt="fertige-plaetzchen" title="fertige-plaetzchen" width="400" height="533" class="aligncenter size-medium wp-image-393" /></a></p>
<h3>Die Quiche</h3>
<p>Da wir uns den Abend über selbstverständlich nicht (!) von unseren Plätzchen ernährt haben, haben wir auch noch gekocht: eine Quiche.<br />
Eine Quiche ist kein Souflée, obwohl beides französisch ist.<br />
Das Rezept für die von uns zubereitete Quiche lernte das Plätzchenback-Au-Pair-Mädchen bei ihrem Aufenthalt in Frankreich und so könnte man sagen, wir bereiteten eine original französische Quiche zu <img src='http://www.support-real-life.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<h4>Hier das Rezept für die Quiche:</h4>
<ul>
<li>Blätterteig</li>
<li>Päckchen Schinken</li>
<li>kleingeschnittener Brokkoli</li>
<li>eineinhalb Becher Sahne</li>
<li>zwei Hand voll geriebener Käse</li>
<li>Salz, Pfeffer &#038; Co.</li>
</ul>
<p>Der Blätterteig wird in einer runden Springform ausgebreitet, sodass er über den Rand lugt. Hinein kommen die angebratenen Schinkenwürfel, der Brokkoli und das Gemisch aus Käse und Sahne.<br />
Ecken drüberstülpen und im Ofen bei 180°C eine halbe Stunde backen, bis der Käse oben braun wird.</p>
<p>Wenn ihr alles richtig gemacht habt, sieht die Quiche danach in etwa so aus:<a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2009/12/quiche-fertig.jpg" rel="shadowbox[sbpost-390];player=img;" class="liimagelink" title="quiche-fertig"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2009/12/quiche-fertig-400x300.jpg" alt="quiche-fertig" title="quiche-fertig" width="400" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-396" /></a></p>
<hr />
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		<title>Livingston im Hamburger Knust</title>
		<link>http://www.support-real-life.de/2009/12/02/livingston-im-hamburger-knust/</link>
		<comments>http://www.support-real-life.de/2009/12/02/livingston-im-hamburger-knust/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 10:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
				<category><![CDATA[aufregend]]></category>
		<category><![CDATA[Einmaliges]]></category>
		<category><![CDATA[Größeres]]></category>
		<category><![CDATA[Indoor]]></category>
		<category><![CDATA[mach's mir nach!]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 2. Dezember trat die Londoner Pop-Rock-Band Livingston im Knust in Hamburg, gegenüber vom Hamburger Dom, auf. Ich kam leider fast zwei Stunden zu spät zum Konzert, hatte dafür aber die wohl wunderbarste Begleitung für ein solches Konzert in Form meiner besten Freundin dabei und zu unserem Glück spielte Livingston richtig lange, sodass wir zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2009/12/livingston-im-hamburger-knust.jpg" rel="shadowbox[sbpost-338];player=img;" class="liimagelink" title="livingston-im-hamburger-knust"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2009/12/livingston-im-hamburger-knust-110x110.jpg" alt="livingston-im-hamburger-knust" title="livingston-im-hamburger-knust" width="110" height="110" class="alignleft size-thumbnail wp-image-340" /></a><br />
Am 2. Dezember trat die Londoner Pop-Rock-Band Livingston im <a href="http://www.knusthamburg.de/" class="liexternal">Knust</a> in Hamburg, gegenüber vom Hamburger Dom, auf.<br />
Ich kam leider fast zwei Stunden zu spät zum Konzert, hatte dafür aber die wohl wunderbarste Begleitung für ein solches Konzert in Form meiner besten Freundin dabei und zu unserem Glück spielte <a href="http://www.livingstonmusic.co.uk" class="liexternal">Livingston</a> richtig lange, sodass wir zwar die Vorband &#8220;Myriad Creatures&#8221; und die ersten Stücke verpassten, aber die mir wichtigsten, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002PJJX9I?ie=UTF8&#038;tag=pfandeshowmet-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B002PJJX9I" class="liexternal">Broken</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001SQQ5RM?ie=UTF8&#038;tag=pfandeshowmet-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B001SQQ5RM" class="liexternal">One Good Reason</a>&#8220;, dennoch mitbekamen.<br />
Ich war seit langem nicht mehr auf einem so emotionalen Konzert wie diesem. Das Knust war gut gefüllt, an der Tür prangte das Schild &#8220;sold out &#8211; ausverkauft&#8221;, ähnlich wie es schon beim <a href="http://www.support-real-life.de/2009/08/15/sonnemondsterne-festival-2009/" class="liinternal">SonneMondSterne-Festival</a> dieses Jahr der Fall war.</p>
<p>Glücklicherweise gewährte man uns dennoch Einlass und nach etwas Drängelei hatten wir auch schöne Plätze von denen aus man gut sehen konnte und sogar noch etwas Platz zum Tanzen da war.</p>
<p>Beim Stück &#8220;Broken&#8221;, welches einige von meinen getreuen Lesern sicher aus dem Radio kennen, kamen mir fast die Tränen als mehrere hundert Menschen laut den Refrain mitsangen:</p>
<div class="youtube"><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/x5uERSdH8rU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/x5uERSdH8rU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></div>
<p>Petra war auch auf dem Konzert und hat <a href="http://www.youtube.com/view_play_list?p=9817BCDFD588EE11" class="liexternal">ein paar schöne Videos davon</a> gemacht, die die Stimmung des Konzerts gut einfangen. Danke Petra!</p>
<p>Leider konnte ich keine Hamburger Aufnahme von Livingstons letztem Stück, &#8220;<strong>Draw the Line</strong>&#8220;, finden, bei dem das Publikum immer wieder die letzte Strophe wiederholte, obwohl Livingston schon von der Bühne verschwunden war.<br />
Das ist wohl die schönste Art die Band zu einer Zugabe aufzufordern: wenn hunderte Menschen Deinen Text singen, obwohl die Band schon lange aufgehört hat zu spielen und das Licht aus ist &#8211; minutenlang.</p>
<div class="youtube"><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/kIX_mUpS5F4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/kIX_mUpS5F4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></div>
<p>Insgesamt also ein wirklich schönes Konzert, das Livingston da abgeliefert hat! Voller Emotionen und Gesang und Tanz mit einem grandiosen Abschluss. Alle Gäste verließen das Knust mit einem Lächeln im Gesicht &#8211; ich auch.<br />
Das dies aufgrund des danach einsetzenden Real-Lifes nicht lange anhielt, steht auf einem anderen Blatt und soll hier nicht weiter stören.<br />
<img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=pfandeshowmet-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002PJJX9I" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<hr />
<p><small>&copy; Bastianoso for <a href="http://www.support-real-life.de">Support Real Life</a>, 2009. |
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		<title>Restaurantbesuch mit Gegensätzen</title>
		<link>http://www.support-real-life.de/2009/11/26/restaurantbesuch-mit-gegensaetzen/</link>
		<comments>http://www.support-real-life.de/2009/11/26/restaurantbesuch-mit-gegensaetzen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 13:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indoor]]></category>
		<category><![CDATA[Normales]]></category>
		<category><![CDATA[rührselig]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Blumen]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich folge der Einladung eines russisch-orthodoxen Chors zur CD-Aufnahme als Gast zu erscheinen und betrete die reich und gülden verzierte Gotteshalle. Ich begrüße die Anwesenden freundlich mit &#8220;Priviet&#8221;, russisch für Hallo, blicke jedoch in stumme Gesichter. Offensichtlich spricht hier niemand russisch. Der erste Widerspruch des Abends. Nach den Aufnahmen geht es weiter in ein griechisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2009/11/russisch-orthodoxe-kirche.jpg" rel="shadowbox[sbpost-333];player=img;" class="liimagelink" title="russisch-orthodoxe-kirche"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2009/11/russisch-orthodoxe-kirche-110x110.jpg" alt="russisch-orthodoxe-kirche" title="russisch-orthodoxe-kirche" width="110" height="110" class="alignleft size-thumbnail wp-image-380" /></a></p>
<p>Ich folge der Einladung eines russisch-orthodoxen Chors zur CD-Aufnahme als Gast zu erscheinen und betrete die reich und gülden verzierte Gotteshalle.<br />
Ich begrüße die Anwesenden freundlich mit &#8220;Priviet&#8221;, russisch für Hallo, blicke jedoch in stumme Gesichter.<br />
Offensichtlich spricht hier niemand russisch.</p>
<p>Der erste Widerspruch des Abends. Nach den Aufnahmen geht es weiter in ein griechisches Restaurant, welches zu meinem Glück sogar von Griechen geführt wird.<br />
Ein russisches Restaurant wäre mir dennoch lieber gewesen.</p>
<p>Am Tisch gegenüber sitzt ein Pärchen. Sie resolut. Er verheult. Sie machen sich gegenseitig Vorwürfe und wir versuche sie nicht weiter zu beachten, damit sie sich nicht beobachtet fühlen.</p>
<p>Es ist spät geworden, da sich die Aufnahme in die Länge gezogen hat und so bestellen wir alkoholfreies Bier. Schließlich ist es unter der Woche und der nächste Arbeitstag steht bereits in den Startlöchern &#8211; man kann ihn förmlich lauern hören.</p>
<p>Das Bier kommt, alkoholfrei, wie geordert. Dazu reicht uns der Wirt gratis Ouzo. Den gibt es natürlich nur mit Alkohol.<br />
Der Widerspruch einem Trinker von alkoholfreiem Bier Schnaps zu servieren verwirrt mich; dennoch nippen wir aus Höflichkeit den Ouzo mit dem Wirt.</p>
<p>Die Tür öffnet sich und der allabendliche Rosenverkäufer betritt die Bildfläche; bietet allsogleich dem zerstrittenen Pärchen Blumen an. Man kann die Spannung im Raum greifen. Ganz förmlich.</p>
<p>Der arme Blumenverkäufer, denke ich mir. Bringt er doch jeden Abend dutzende Pärchen in Verlegenheit und sorgt womöglich sogar dafür, dass einer der beiden (natürlich der Mann, wer sonst? Da hilft all die weibliche Emanzipation nicht…) auf dem Sofa nächtigen muss.<br />
Während der Blumenverkäufer noch ein Geschäft wittert, weil er bemerkt hat wie sie ihren Typen anstarrt, fast flehend bricht er, immer noch verheult, fast zusammen. Sein Kopf wird rot, er beisst die Zähne zusammen und drückt ein bestimmendes &#8220;Nein danke&#8221; hervor.<br />
Der Blumenverkäufer hört das Verschwiegene zwischen den Zeilen, was etwa so geklungen haben muss wie: &#8220;Wenn Du mit Deinen scheiss Blumen nicht gleich verschwunden bist, reisse ich Dich in Stücke!&#8221;, und wendet sich dem nächsten Tisch zu.</p>
<p>Doch in diesem Restaurant verkauft er keine einzige Blume.</p>
<p>Unser Essen kommt und wir sind vertieft in unser Gespräch als ich bemerke, wie der verheulte Typ vom Nebentisch wüst gegen die Toilettentür rennt, er peinlich berührt rot anläuft und dann dahinter entschwindet.<br />
Wenige Sekunden später folgt ihm wie auf Engelsfüßen seine Begleitung.<br />
Die Tür schließt sich.</p>
<p>Ich blicke mich um, doch niemand hat es bemerkt.</p>
<p>Minute um Minute verstreicht während ich meiner Gesprächspartnerin lausche und nach einer Weile öffnet sich die vorher so laut geschlossene Tür federleicht und sie tritt heraus. Ihr Kleid verrutscht. An ihrer Hand trottet ihr Partner hinter ihr her. Sie sieht glücklich aus. Er befreit, sorgenlos.<br />
Beide setzen sich, zahlen und verlassen das Restaurant mit einem glücklichen &#8220;Danke und auf Wiedersehen!&#8221;.</p>
<p>Abgang.</p>
<hr />
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