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	<title>Support Real Life &#187; nach Ort</title>
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	<description>Therapiemaßnahmen eines Freaks</description>
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		<title>Deutscher Alpenverein in Hamburg</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 12:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende 2011 war ich zur Baubesichtigung in der neu entstehenden Kletterhalle in Wilhelmsburg. Da dort noch alles im Bau war konnte man leider nicht klettern, weshalb ich mich von Bekannten mal in die Kletterhalle des DAV (Deutscher Alpenverein) in Hamburg-Lokstedt mitnehmen ließ. Das Prozedere ist für Anfänger kaum ersichtlich und ich würde jedem empfehlen, sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2012/01/deutscher-alpenverein-in-hamburg.jpg" rel="shadowbox[sbpost-597];player=img;" class="liimagelink" title="deutscher-alpenverein-in-hamburg"><img class="aligncenter size-large wp-image-598" title="deutscher-alpenverein-in-hamburg" src="http://www.support-real-life.de/files/2012/01/deutscher-alpenverein-in-hamburg-560x420.jpg" alt="" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Ende 2011 war ich zur Baubesichtigung in der <a href="http://www.norwandhalle.de" title="Nordwandhalle in Wilhelmsburg" target="_blank" class="liexternal">neu entstehenden Kletterhalle in Wilhelmsburg</a>. Da dort noch alles im Bau war konnte man leider nicht klettern, weshalb ich mich von Bekannten mal in die Kletterhalle des DAV (<a href="http://www.alpenverein.de/" title="DAV" target="_blank" class="liexternal">Deutscher Alpenverein</a>) in Hamburg-Lokstedt mitnehmen ließ.</p>
<p>Das Prozedere ist für Anfänger kaum ersichtlich und ich würde jedem empfehlen, sich einen erfahrenen Kletterer zu schnappen und sich von dem alles erklären zu lassen.</p>
<p>Das für den Anfang benötigte Equipment umfässt lediglich einen Klettergurt sowie eng anliegende Schuhe und kann vor Ort problemslos ausgeliehen werden.</p>
<p>Die Halle verfügt über zwei Kletterhallen für Indoor- und Outdoornutzung, sowie Umkleiden, WCs und ein paar Kaffee- und Süßigkeitenautomaten.</p>
<h3>Die Sicherung</h3>
<p>Nachdem ich meine geliehene Ausrüstung angelegt hatte haben wir uns eine kleine Anfängerstrecke gesucht, an der ich mich mal ausprobieren konnte. Mein Bekannter gab mir eine kurze Einweisung in den Achterknoten und verschiedene grundlegende Kletter- und Sicherungstechniken.</p>
<p>Ich kletterte direkt am Seil, welches mit einem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelter_Achterknoten" title="Wie macht man einen Achterknoten?" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Achterknoten</a> an meinem Klettergurt befestigt ist und über einen Umlenker unter der Hallendecke zum Sicherer geht.</p>
<p>Zur Sicherung gibt es verschiedene Möglichkeiten, aber alle erfordern, dass der Sichernde stets wachsam ist und da dafür sorgt dass das Seil stets leicht gespannt ist aber man sich dennoch frei bewegen kann.</p>
<p>Die ersten paar Meter der Kletterwand habe ich dazu genutzt mich erstmal mit den angerauhten Griffen der Wand und meinem Gurt vertraut zu machen: Greifen, Treten, Halten, in den Gurt fallen lassen und das Gefühl der Sicherheit spüren, sodass man keine Angst hat herunterzufallen.</p>
<h3>Das Klettern an einer Kletterwand</h3>
<p>Und dann ging es auch schon los: ich erklomm eine Kletterwand &#8220;bunt&#8221;, d.h. ich benutzte die Griffe, die mir gerade passten, egal welche Farbe sie haben. Überlicherweise entscheidet man sich für eine Farbe und somit auch für einen Schwierigkeitsgrad.</p>
<p>Die Schwierigkeitsgrade der unterschiedlichen Farben sind mit kleinen Täfelchen angegeben und reichen von 3- (total einfach) bis 10+ (total schwer).</p>
<p>Kombiniert man zwei Routen, beispielsweise eine 3+ und eine 4 (klettert also bunt), so verringert sich der Schwierigkeitsgrad auf etwa 2+, da man ja mehr Griffe zur Auswahl hat.</p>
<p>Um sich ans Klettern zu wagen ist es also gut erstmal bunt zu klettern und die Schwierigkeit langsam zu steigern.</p>
<p>Der Anfang der Wand ist immer leicht und eigentlich wird es mit steigender Höhe objektiv auch nicht schwieriger, doch lässt die große Entfernung zum Boden einem schon das Adrenalin ins Blut schießen.</p>
<p>Ich war froh als ich oben war und laut &#8220;<strong>zu!</strong>&#8221; rufen konnte, damit der Sichernde mich sichern konnte und ich mich in den Gurt fallen lassen konnte.</p>
<p>Mit dem Befehl &#8220;<strong>ab!</strong>&#8221; konnte ich die Hände von der Wand nehmen, die Beine durchdrücken und mich langsam abseilen lassen und war binnen kürzester Zeit wieder am geliebten Boden.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Mission accomplished!</strong></p>
<p>An dem Abend kletterte ich noch eine andere Route, diesmal strikt nach Farbe  und zum Abschluss des Abends, quasi das Auslaufen des Kletterns, Boulderten wir noch ein wenig.</p>
<p>Bouldern ist Klettern ohne Sicherung. Dafür liegen dicke Matten darunter und die Strecke ist auch nicht höher als zwei Meter &#8211; man fällt also weich.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Klettern macht Spaß, ist spannend und aufregend, dabei aber nicht zu anstrengend. Ich kann jeden nur mal empfehlen den Kreislauf wieder ordentlich auf trab zu bringen und mal den Ausblick aus 16 Metern Höhe auf harten Beton zu genießen!</p>
<hr />
<p><small>&copy; Bastianoso for <a href="http://www.support-real-life.de">Support Real Life</a>, 2012. |
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</small></p>
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		<title>Car2Go: das Auto für Zwischendurch</title>
		<link>http://www.support-real-life.de/2011/07/23/car2go-das-auto-fuer-zwischendurch/</link>
		<comments>http://www.support-real-life.de/2011/07/23/car2go-das-auto-fuer-zwischendurch/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 13:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
				<category><![CDATA[harmlos]]></category>
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		<description><![CDATA[Hamburg ist ein Testgebiet für das gemeinsame Projekt &#8220;Car2Go&#8221; von Mercedes Benz und Europcar und ich habe es heute auf Alltagstauglichkeit getestet. Das Versprechen: nimm Dir einfach ein Auto, wenn Du es brauchst und fahre damit wohin Du möchtest. Man bezahlt nur für die Zeit, die man den Wagen nutzt. Solange man den Wagen innerhalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/car2go-smart-fortwo.jpg" rel="shadowbox[sbpost-574];player=img;" class="liimagelink" title="car2go-smart-fortwo"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-577" title="car2go-smart-fortwo" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/car2go-smart-fortwo-110x110.jpg" alt="" width="110" height="110" /></a>Hamburg ist ein Testgebiet für das gemeinsame Projekt &#8220;<strong><a href="http://www.car2go.com/" target="_blank" class="liexternal">Car2Go</a></strong>&#8221; von Mercedes Benz und Europcar und ich habe es heute auf Alltagstauglichkeit getestet.</p>
<p>Das Versprechen: nimm Dir einfach ein Auto, wenn Du es brauchst und fahre damit wohin Du möchtest.</p>
<p>Man bezahlt nur für die Zeit, die man den Wagen nutzt. Solange man den Wagen innerhalb des Rings 2 in Hamburg abstellt, kann man den Wagen wieder frei geben und zahlt nichts für die Standdauer (trägt aber auch das Risiko, dass sich in der Zeit jemand anderes den Wagen ausleiht). Eine Minute kostet € 0,29, eine Stunde maximal € 14,90, ein ganzer Tag stolze € 149,-.</p>
<p>Ich habe mich gestern im Internet registriert und war heute in einer der sechs Vertretungen um mir meinen RFID-Chip abzuholen.<br />
Mit diesem Chip, der auf meinem Führerschein angebracht wird, kann ich den Wagen entriegeln und ihn nutzen. Der Schlüssel steckt im Wagen und ist mit einer PIN gesichert, die ich vorher für mein Konto festgelegt habe. Bin ich einmal im Wagen angemeldet, kann ich das Fahrzeug ganz normal nutzen.</p>
<p>Es handelt sich bei der Car2Go-Flotte ausnahmslos um Smart-Wagen. Ausgestattet mit GPS-Navigationsgeräten, Radio, Solardach. Im Wagen befindet sich zur Sicherheit eine Tankkarte mit der ich kostenlos an allen Shell-Tankstellen tanken kann, was aber eigentlich nicht nötig sein sollte, da fleißige Car2Go-Servicemitarbeiter die Wagen pflegen.</p>
<p>Vor Antritt der Fahrt werde ich vom Bordcomputer zu etwaigen Schäden am Fahrzeug oder dem Innenraum befragt, ebenso nach Fahrtende. Über einen Knopf ist die Car2Go-Zentrale jederzeit direkt aus dem Auto heraus erreichbar.</p>
<h3>Wie lief das nun für mich ab?</h3>
<p>Nachdem ich mich online registrierte und mir den RFID-Chip abgeholt habe, suchte ich mir einen Wagen.</p>
<h4>Wie findet man die Wagen?</h4>
<p>Das ist einfacher als man denkt. Es gibt mehrere Möglichkeiten einen Wagen aufzuspüren:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.car2go.com/portal/hamburg/page/mybookings/mapEnlarged.faces" target="_blank" class="liexternal">über die Webseite</a> (GoogleMaps)</li>
<li>über die Hotline (0180 5697777)</li>
<li><a href="http://www.car2go.com/apps/en/" target="_blank" class="liexternal">über die iPhone-App</a> (mit Wegbeschreibung zum Wagen)</li>
</ol>
<p>Ich habe mich der Einfachheit halber für die App entschieden. App kostenlos herunterladen, öffnen und schon sieht man eine Karte mit eigenem Standort und dem nächstgelegenen Fahrzeug inkl. Tankanzeige und genauer Straßenangabe mit Hausnummer. In meinem Fall war der Wagen fast um die Ecke, noch nichtmal zehn Minuten Fußweg — in Hamburg ist man ja froh einen so nahen Parkplatz mit dem eigenen Wagen zu haben. Der Tank war noch zu 50% gefüllt.</p>
<h4>Wagen gefunden — und nun?</h4>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/car2go-rfid-lesegerät.jpg" rel="shadowbox[sbpost-574];player=img;" class="liimagelink" title="car2go-rfid-lesegerät"><img class="aligncenter size-large wp-image-580" title="car2go-rfid-lesegerät" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/car2go-rfid-lesegerät-560x420.jpg" alt="" width="560" height="420" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/car2go-anmeldung-am-system.jpg" rel="shadowbox[sbpost-574];player=img;" class="liimagelink" title="car2go-anmeldung-am-system"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-575" title="car2go-anmeldung-am-system" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/car2go-anmeldung-am-system-110x110.jpg" alt="" width="110" height="110" /></a>Mit meinem Führerschein habe ich die Türen des Wagen entriegelt und konnte einsteigen. Das Navigationsgerät hat mich um meine PIN gebeten und gefragt ob es Schäden am Fahrzeug oder im Inneren gibt.<br />
Danach gibt&#8217;s eine  kurze Einweisung in die eigenwillige Semi-Automatik des Smart und schon kann die Fahrt losgehen.</p>
<p>Wie sich der Wagen fährt brauche ich wohl nicht sagen — es ist halt ein Smart.</p>
<p>Im Handschuhfach fand ich die &#8220;Zonenkarte&#8221;, die mir genau sagt bis wohin ich das Fahrzeug kostenfrei auf einem beliebigen Parktplatz abstellen kann und mit Freude stellte ich fest, dass ich damit bis runter zum Hafen fahren kann.<br />
Gesagt, getan!</p>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/car2go-geschaeftsgebiet.png" rel="shadowbox[sbpost-574];player=img;" class="liimagelink" title="car2go-geschaeftsgebiet"><img class="aligncenter size-large wp-image-578" title="car2go-geschaeftsgebiet" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/car2go-geschaeftsgebiet-560x392.png" alt="" width="560" height="392" /></a></p>
<h4>Angekommen — was jetzt?</h4>
<p>Ich suche mir einen guten Parkplatz, stelle den Wagen ab, bestätige die erneute Frage nach Schäden und verlasse das Fahrzeug. Mit meinem Führerschein verriegele ich die Türen und die Mietzeit endet. Ich zahle jetzt nichts mehr für das Fahrzeug.</p>
<p>Dafür könnte sich jetzt natürlich jemand anderes das Fahrzeug ausleihen.</p>
<h4>Der Rückweg</h4>
<p>Ich gehe einkaufen und hoffe, dass der Wagen danach auch noch da ist. Mit den Einkäufen auf dem Arm und der App in der Hand checke ich die Position des Smarts und stelle erfreut fest: er ist noch da!</p>
<p>Also, gleiches Spielchen von vorne: Führerschein entriegelt, einsteigen, Navi befriedigen, losfahren.<br />
Zu Hause angekommen stelle ich den Wagen auf irgendeinem Parkplatz ab und gehe nach Hause. Ich bin durch damit.</p>
<p>In meinem Benutzerkonto bei Car2Go finde ich nun die Rechnung für meinen Ausflug. Inklusive Start und Zielort, denn das GPS des Fahrzeugs ist ständig aktiviert:</p>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/car2go-abrechnung.png" rel="shadowbox[sbpost-574];player=img;" class="liimagelink" title="car2go-abrechnung"><img class="aligncenter size-large wp-image-579" title="car2go-abrechnung" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/car2go-abrechnung-560x247.png" alt="" width="560" height="247" /></a></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ich bin positiv überrascht, wie reibungslos das Car2Go-System zur Zeit funktioniert. In meinem direkten Umkreis (weniger als zehn Gehminuten) stehen gerade acht freie, der insgesamt 300, Fahrzeuge und die Benutzung ist wirklich einfach.</p>
<p>Ob sich finanziell für mich lohnen würde, wage ich noch zu bezweifeln. Zwar scheinen € 0,29 pro Minute nicht viel zu sein, aber für den Hinweg meiner kleiner Testfahrt sind heute schon € 5,22 angefallen (nur der Hinweg, Rückweg etwa genauso). Das ist zwar immer noch billiger als mit dem Taxi (Kosten hierfür: etwa € 18,-) aber definitiv nichts für jeden Tag. Ich werde den Dienst aber sicher hin und wieder verwenden.</p>
<h3>Nachtrag September 2011</h3>
<p>Car2Go hat sein Geschäftsgebiet erweitert und bietet jetzt auch die Möglichkeit die Miete leicht außerhalb des Ring 2 zu beenden und die Fahrzeuge dort abzustellen. Nun komme auch ich in den Genuss die kleinen Smarts direkt vor meiner Haustüre parken zu können.</p>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/car2go-geschaeftsgebiet-erweitert.jpg" rel="shadowbox[sbpost-574];player=img;" class="liimagelink" title="car2go-geschaeftsgebiet-erweitert"><img class="aligncenter size-large wp-image-595" title="car2go-geschaeftsgebiet-erweitert" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/car2go-geschaeftsgebiet-erweitert-560x392.jpg" alt="" width="560" height="392" /></a></p>
<hr />
<p><small>&copy; Bastianoso for <a href="http://www.support-real-life.de">Support Real Life</a>, 2011. |
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<br/>
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		<title>Die Lesestunde auf Twitter</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 23:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist 23:55 Uhr und ich liege von einem anstrengend Tag ausgezehrt und erschöpft auf dem Sofa, das Handy in der Hand und sende gedankenverloren folgenden Tweet ab: Real-Life kann manchmal echt anstrengend sein, dachte ich mir, warf das Handy in die Ecke, raffte ich mich auf und schleppte meinen Kadaver zum Zähneputzen ins Bad. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist 23:55 Uhr und ich liege von einem anstrengend Tag ausgezehrt und erschöpft auf dem Sofa, das Handy in der Hand und sende gedankenverloren folgenden Tweet ab:<a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/88365334624600064.png" rel="shadowbox[sbpost-564];player=img;" class="liimagelink" title="88365334624600064"><img class="aligncenter size-large wp-image-566" title="88365334624600064" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/88365334624600064-560x195.png" alt="" width="560" height="195" /></a></p>
<p>Real-Life kann manchmal echt anstrengend sein, dachte ich mir, warf das Handy in die Ecke, raffte ich mich auf und schleppte meinen Kadaver zum Zähneputzen ins Bad. In Gedanken überlegte ich schon, mit welchem Hörspiel ich einschlafen würde, da hörte ich ein Reply eintrudeln. Mit der Zahnbürste im Mund sammle ich das Telefon wieder auf und erblicke ein kurzes, knappes Reply von <a href="http://twitter.com/einsilbig" class="liexternal">@einsilbig</a>, die mich und meinen Wunsch an <a href="http://twitter.com/SuperStrubbs" class="liexternal">@SuperStrubbs</a> richtet — ich solle mich doch mal bei ihr melden.</p>
<p>Gesagt, getan. Reply an @SuperStrubbs geschickt und tatsächlich, sie ist noch frei für die #Lesestunde. #Lesestunde?</p>
<p>Ja, genau. Die <a href="http://lesestunde.tumblr.com/" class="liexternal">#Lesestunde von @hoch21</a> gibt es schon eine Weile und manchmal fliegt das Hashtag auch durch meine Nacht-Timeline, aber irgendwie habe ich mich nie näher darum gekümmert — doch auf einmal bin ich mittendrin und werde nach meiner Telefonnummer gefragt, damit man mich anrufen und mir eine Geschichte vorlesen kann. Eine Gutenachtgeschichte.</p>
<p>Ich habe die Wahl zwischen verschiedenen Märchen von Andersen und entscheide mich für den standhaften Zinnsoldaten, weil ich das Märchen schon sehr lange nicht mehr gelesen habe und es zu meinem Tag passte, der auch eine lange gefährliche Reise beinhaltete, die mir end- und sinnlos vorkam.</p>
<p>Wenige Sekunden später klingelt mein Telefon und auf meine Frage, was ich bei einer #Lesestunde so tun muss höre ich nur: &#8220;Nichts, höre einfach nur der Geschichte zu&#8221; und @SuperStrubbs beginnt mir vorzulesen:</p>
<h3>Der standhafte Zinnsoldat</h3>
<p>Ich liege schon im Bett, im dunkeln. Draußen rauschen die Blätter im Nachtwind und es hat sich etwas abgekühlt. Ich liege unter meiner leichten Sommerdecke und habe noch den Zahnpastageschmack im Mund. Ich lausche, etwas verwundert, etwas gedankenverloren, ihrer Stimme. Sie klingt ehrlich, eher tief, leicht rauchig, ich muss spontan an Marla Glen denken. Aber sie hat mehr und großflächigere Höhen als Marla. Ihr Stimmrhythmus ist melodisch und die Wörter tanzen nur so durch den Hörer zu mir herüber und ich habe erst etwas Mühe, der Geschichte zu folgen weil ich immer noch darüber sinniere, dass mir gerade jemand wildfremdes eine Gutenachtgeschichte vorliest.</p>
<p>Schließlich zieht mich Andersens Märchen, so lebhaft und betont mit wechselnden Stimmen vorgetragen, in den Bann und ich tauche ganz in die Welt eines benachteiligten Spielzeugs ein, welches dadurch nicht weniger prädestiniert ist ein aufreibendes Abenteuer zu erleben.</p>
<p>Als der tapfere Zinnsoldat vom Fenstersims in die Tiefe stürzt, kurze Zeit später in einem kleinen Boot einen riesigen Wasserfall hinuntergleitet und dabei stets Haltung bewahrt, ohne je zu wissen was auf ihn zu kommt und ohne Einfluss darauf zu haben, muss ich mich zusammenreißen das Geschehen nicht zu kommentieren.</p>
<p>Als das Märchen lodernd endet, muss @SuperStubbs mich mit einem deutlichen &#8220;Ende!&#8221; wieder zurückholen.<br />
Ich bin total geflashed und glaube schlagartig wieder an das Gute im Menschen. Ein harter Arbeitstag mit Querelen und scheinbar unüberwindbaren Hindernissen ließ mich vor zehn Minuten noch schlechtgelaunt und unmotiviert herumgammeln und nur missmutig ins Bett gehen.</p>
<p>Doch es gibt auf dieser Welt auch Menschen, die anderen völlig bedingungslos Gutes tun. So wie @SuperStubbs mir diesen Abend versüßte und mich friedlich einschlafen ließ.</p>
<p>Als wir auflegen, habe ich ein Lächeln im Gesicht und nehme mir fest vor, auch mal eine #Lesestunde anzubieten.</p>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/88371498863169536.png" rel="shadowbox[sbpost-564];player=img;" class="liimagelink" title="88371498863169536"><img class="aligncenter size-large wp-image-568" title="88371498863169536" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/07/88371498863169536-560x223.png" alt="" width="560" height="223" /></a></p>
<hr />
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		<title>Tanz in den Mai</title>
		<link>http://www.support-real-life.de/2011/05/02/tanz-in-den-mai/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 10:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
				<category><![CDATA[an bestimmten Tagen]]></category>
		<category><![CDATA[aufregend]]></category>
		<category><![CDATA[Größeres]]></category>
		<category><![CDATA[Indoor]]></category>
		<category><![CDATA[so lala]]></category>
		<category><![CDATA[Café schöne Aussichten]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Planten un Blomen]]></category>
		<category><![CDATA[Tanz in den Mai]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem die Maitanzfeiern in den letzten Jahren bei mir eher ruhig waren (vom zivilen Ungehorsam mal abgesehen) wollte ich mal wieder ganz gepflegt und spießig abhotten. Wir trafen uns, quasi zum Vorglühen, in der Klimperkiste auf ein paar Cocktails und trafen dann gegen 23:00 Uhr im Café schöne Aussichten zum Tanz in den Mai ein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/05/tanz-in-den-mai-2011.jpg" rel="shadowbox[sbpost-557];player=img;" class="liimagelink" title="tanz-in-den-mai-2011"><img class="aligncenter size-large wp-image-558" title="tanz-in-den-mai-2011" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/05/tanz-in-den-mai-2011-560x373.jpg" alt="" width="560" height="373" /></a></p>
<p>Nachdem die Maitanzfeiern in den letzten Jahren bei mir eher ruhig waren (vom <a href="http://www.support-real-life.de/2008/05/05/ziviles-ungehorsam-am-tag-der-arbeit/" class="liinternal">zivilen Ungehorsam</a> mal abgesehen) wollte ich mal wieder ganz gepflegt und spießig abhotten.<br />
Wir trafen uns, quasi zum Vorglühen, <a href="http://www.die-klimperkiste.de/" class="liexternal">in der Klimperkiste</a> auf ein paar Cocktails und trafen dann gegen 23:00 Uhr im <a href="http://www.schoeneaussichten.com/" class="liexternal">Café schöne Aussichten</a> zum Tanz in den Mai ein.<br />
Obwohl wir die Karten bereits in Händen hielten (selbstreden online vorbestellt) mussten wir uns an der Kassenschlange anstellen (wieso das?) aber zum Glück ging das alles relativ flott. Das Personal (sogar die Türsteher und sonstige Securites waren bis spät in die Nacht erstaunlicherweise duchweg gut gelaunt und immer für einen Scherz zu haben. Leider gilt das nicht für das gut gemischte Publikum. Es waren von 16 bis 45 alle Altersklassen vertreten und das sollte eigentlich eine gute Party verheißen, bei der jeder auf seine Kosten kommt.<br />
À pro pos Kosten: ein Bier kostete verträgliche € 3,50, doch Longdrinks schlugen gleich mit € 7,50 &#8211; € 10,- zu buche. Dafür dass es eine Feier mit Eintrittserhebung war, fand ich die Preise etwas zu gesalzen.</p>
<p>Außerdem ist mir völlig unverständlich wie man als Veranstalter einer <em>Tanzparty</em> mitten auf die Tanze Stehtische stellen kann.<br />
All die heißen Jungs, die viel zu cool zum tanzen sind, stehen dann nämlich nicht mehr locker mit ihrem Bierchen in der Hand am Rand, sondern mitten auf der Tanzfläche!<br />
Dadurch dass der Veranstalter viel zuviele Leute reinließ, war die Tanze völlig überfüllt und man stieß unumgänglicherweise ständig an die dumm in der Gegend rumstehenden Gaffer, was die natürlich gar nicht mochten. Das strapazierte auf Dauer doch arg den Tanzspaß unserer Gruppe und nicht nur einmal wäre es fast zum Handgemenge gekommen, als die Steher uns tätlich belästigten. Absichtliches und sekundenlanges auf den Fuß stampfen, Drinks in den Rücken kippen, Ellenbogen in die Seite rammen und Aufforderungen doch bitte woanders rumzuzappeln &#8211; ihr kennt das sicher. Da kommt schon mal der Wunsch auf denjenigen mal so richtig in die Fresse zu hauen.<br />
Aber wir waren ja zum Spaß haben da und nicht um uns zu prügeln und so machten wir nach einiger Zeit ein nettes, zwar abgesperrtes aber nicht unerreichbares Arreal auf der Terrasse direkt hinter dem DJ-Pult aus, auf dem wir noch einige Stunden ungestört von Stehern tanzen konnten.<br />
Leider war es dem DJ nicht möglich, mal einen anderen Beat, vielleicht sogar mit wechselnden BPMs unter seine Samples zu legen, sodass die Musik nach mehreren Stunden einfach ausgelutscht war und der Wunsch nach was Frischem aufkam. So zogen wir los, eigentlich Richtung Kiez mit einem vermeintlich kurzen Zwischenstopp zur Stärkung beim Mäcces. Auf diesem Weg gabelten wir noch eine junge Dame auf, die ihre Freunde verloren hatte und als wir das nächste mal auf die Uhr schauten wurde es schon wieder hell.</p>
<p>Die ganzen auf den Sitzbänken des Schnellrestaurants schlummernden Schnapsleichen ließen wir hinter uns und ich habe sogar noch eine Mitfahrgelegenheit erwischt, die mich durch das Gewühle von Einbahnstraßen und Polizeiwagen sicher ins Bett brachte.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Der nächste Tanz in den Mai findet auf jeden Fall nicht mehr im Café schöne Aussichten statt.  Für so eine Party zahle ich keine € 10,- Eintritt und € 7,50 für&#8217;n Mojito!</p>
<hr />
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</small></p>
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		<title>Lambchop im Hamburger Kampnagel</title>
		<link>http://www.support-real-life.de/2010/11/30/lambchop-konzert-im-hamburger-kampnagel/</link>
		<comments>http://www.support-real-life.de/2010/11/30/lambchop-konzert-im-hamburger-kampnagel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 21:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
				<category><![CDATA[an bestimmten Tagen]]></category>
		<category><![CDATA[besinnlich]]></category>
		<category><![CDATA[gemütlich]]></category>
		<category><![CDATA[Indoor]]></category>
		<category><![CDATA[Normales]]></category>
		<category><![CDATA[so lala]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kampnagel]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Lambchop]]></category>

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		<description><![CDATA[Lambchop, eine US-amerikanische Countryband aus Nashville (woher auch sonst), trat heute Abend im Kampnagel 6 auf. Wir hatten uns tanzbereit und leicht aufgehübscht gekleidet in der Hoffnung im Kampnagel (bekannt durch den wöchentlichen Tanznagel) mal wieder so richtig schön abhotten zu können. Gesponsert durch die taz kamen wir in den Genuss hervorragender Gästelistenplätze und nahmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_544" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/02/kampnagel.jpg" rel="shadowbox[sbpost-543];player=img;" class="liimagelink" title="kampnagel"><img class="size-large wp-image-544" title="kampnagel" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/02/kampnagel-560x325.jpg" alt="© Foto: winterhude.com" width="560" height="325" /></a><p class="wp-caption-text">© Foto: winterhude.com</p></div>
<p><a href="http://www.lambchop.net/" class="liexternal">Lambchop</a>, eine US-amerikanische Countryband aus Nashville (woher auch sonst), trat heute Abend im Kampnagel 6 auf. Wir hatten uns tanzbereit und leicht aufgehübscht gekleidet in der Hoffnung im Kampnagel (bekannt durch den wöchentlichen Tanznagel) mal wieder so richtig schön abhotten zu können.<br />
Gesponsert durch die taz kamen wir in den Genuss hervorragender Gästelistenplätze und nahmen, mit der Flasche Bier in der Hand, erstmal auf den gepolsterten Klappstuhlreihen platz.</p>
<p>Das Konzert begann pünktlich und ohne viel Trara mit geradezu minimalistischem, instrumentalem Einsatz.<br />
Sechs Leute waren auf der Bühne und klimperten und zupften dezent auf ihren Instrumenten herum. Dazu brummelte der Sänder kaum Verständliches in das Mikro. Alles klar, dachten wir uns. Zu Beginn wärmen wir uns alle erstmal auf und dann wird richtig schön gerockt!</p>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/02/lambchop-sitzt-im-kampnagel.jpg" rel="shadowbox[sbpost-543];player=img;" class="liimagelink" title="lambchop-sitzt-im-kampnagel"><img class="aligncenter size-medium wp-image-545" title="lambchop-sitzt-im-kampnagel" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/02/lambchop-sitzt-im-kampnagel-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
Aber Pustekuchen. Nach der ersten Stunde, wir hatten indes bereits das dritte Bier intus ohne stimmungsaufhellende Wirkung, war die Musik immer noch so lahm und schmuf wie am Anfang. Die Musik hätte genauso gut von Band kommen können, so völlig bewegungslos inszenierte sich die Band auf der Bühne.<br />
Als der Sänger, Kurt Wagner, den zweiten Teil mit den Worten &#8220;faster, morge straight forward rock and louder&#8221; ankündigte, schöpften wir Hoffnung; doch vergebens.</p>
<p>Ja, die BPM-Rate stieg von 60 auf vielleicht 80 oder gar 90 Schläge in der Minute an und einige, offenbar zugekiffte, Zuhörer erhoben sich von ihren Sitzen und tanzten wie hypnotisiert völlig neben dem Rhythmus.</p>
<p>Unsere Endorphine gerieten, leicht vom Alkohol angeheitert, erst ins Taumeln, als der großartige, totales Understatement ausstrahlende Gitarrist, der die gesamte Zeit über saß (rechts im Bild), sich erhob und, im Rahmen der Musik, richtig schön abging:</p>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/02/lambchop-steht-im-kampnagel.jpg" rel="shadowbox[sbpost-543];player=img;" class="liimagelink" title="lambchop-steht-im-kampnagel"><img class="aligncenter size-medium wp-image-546" title="lambchop-steht-im-kampnagel" src="http://www.support-real-life.de/files/2011/02/lambchop-steht-im-kampnagel-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
Und dann, kurze Zeit später war das Konzert vorüber. Wir haben die ganze Zeit gesessen und haben höchstens mit dem Fuß gewippt, waren dafür aber tiefenentspannt und um die Erkenntnis reicher, dass es auch Countrymusik gibt, die so gar nicht nach Country klingt.</p>
<p>Alles in allem ein klassisches Chillout-Konzert. Nicht tanzbar, aber hörbar und sehr nett.</p>
<p>Für alle Lambchop-Fans (und die gibt es!), hier die Playlist des Abends als PDF-Datei: <a href="http://www.support-real-life.de/files/2011/02/lambchop.pdf" class="lipdf">lambchop.pdf</a></p>
<p><strong>Nachtrag 26. August 2011:</strong> Über einen <a href="https://twitter.com/ellyteration/status/106847930954158080" target="_blank" class="liexternal">Tweet von @ellyteration</a> stieß ich heute Abend auf das folgende Musikvideo von Lambchop. Tipp: Vor&#8217;m Schlafengehen genehmigen:</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/uWdvXBa_o5s?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/uWdvXBa_o5s?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<hr />
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		<title>Triathlontraining in der Alster-Schwimmhalle</title>
		<link>http://www.support-real-life.de/2010/09/10/triathlontraining-in-der-alster-schwimmhalle/</link>
		<comments>http://www.support-real-life.de/2010/09/10/triathlontraining-in-der-alster-schwimmhalle/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 20:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
				<category><![CDATA[anstrengend]]></category>
		<category><![CDATA[Indoor]]></category>
		<category><![CDATA[jederzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Normales]]></category>
		<category><![CDATA[so lala]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmhalle]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Triathlon]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich kann ich schwimmen, wenn damit gemeint ist, sich über Wasser halten zu können und sich mäßig darin fortbewegen zu können. Für Wettkämpfe würde es jedoch nie reichen. Der Triathlon ist so ein Wettkampf, der drei schöne Sportarten miteinander kombiniert. Erst schwimmt man, dann fährt man Rad und schließlich läuft man. Das Laufen habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.support-real-life.de/files/2010/09/triathlontraining-in-der-alster-wschwimmhalle.jpg" rel="shadowbox[sbpost-534];player=img;" class="liimagelink" title="triathlontraining-in-der-alster-wschwimmhalle"><img class="aligncenter size-large wp-image-535" title="triathlontraining-in-der-alster-wschwimmhalle" src="http://www.support-real-life.de/files/2010/09/triathlontraining-in-der-alster-wschwimmhalle-560x420.jpg" alt="" width="560" height="420" /></a></p>
<p>Natürlich kann ich schwimmen, wenn damit gemeint ist, sich über Wasser halten zu können und sich mäßig darin fortbewegen zu können. Für Wettkämpfe würde es jedoch nie reichen. Der Triathlon ist so ein Wettkampf, der drei schöne Sportarten miteinander kombiniert. Erst schwimmt man, dann fährt man Rad und schließlich läuft man. Das Laufen habe ich ja nun schon eine Weile lang höchst professionell geübt und beim Radfahren bilde ich mir ein, dass man da gar nicht so viele Fehler machen kann (außer vielleicht zu wenig zu trainieren).</p>
<p>Heute habe ich dann auch mal das Schwimmen probiert und bin zum <strong>Triathlontraining</strong> in der Alster-Schwimmhalle in Hamburg gegangen. Ich schwimme zwar schneller als manche Krauelnden dort, aber kraulen kann ich nicht; das wollte ich mir dort mal näher ansehen.</p>
<p>Das Training dauert eine Stunde und wird von zwei Schwimmtrainern durchgeführt, die auf die individuellen Probleme der einzelnen Triathleten eingehen. Zunächst schwammen wir uns 200 Meter ein; Schwimmstil egal.<br />
Danach fing das Trainingsprogramm bestehend aus verschiedenen Stilen (Kraulen, Brust, Rücken, Kombinationen daraus) bestand, ergänzt um ein abwechslungsreiches Intervalltraining, an.<br />
Da ich daran nicht teilnehmen konnte, übte ich das Kraulen.<br />
Ich glaube ich habe noch nie so viel Wasser geschluckt!<br />
Ohne Schwimmbrille den Kopf ständig unter Wasser zu halten geht zum Einen ganz schön in die Augen und lenkt zum Anderen sehr ab, da man bei geschlossenen Augen nunmal nicht sieht wohin man schwimmt und man daher leicht auf die schiefe Bahn gerät und dadurch wieder mit der Atmung durcheinander kommt.</p>
<p>Ich habe tapfer die ganze Trainingseinheit durchgestanden und wurde nicht müde Bahn für Bahn mit brennenden Augen und Chlorwasser im Magen die Atmung zu üben aber es sind wohl noch viele Stunden Training nötig um zum Kraulen zu kommen — vielleicht lasse ich das aber auch lieber und konzentriere mich erstmal darauf im nächsten Jahr einen Marathon zu bestreiten.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wer Spaß am Schwimmen hat und zweimal die Woche Zeit dafür hat, für den lohnt es sicher am Triathlontraining teilzunehmen. Da ich aber erstmal ausreichend mit Laufen und meinen anderen Verpflichtungen beschäftigt bin und es wohl nicht jede Woche zum Schwimmtraining schaffen würde, stecke ich meine Energie lieber erstmal in Dinge, die mir mehr liegen <img src='http://www.support-real-life.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer jetzt noch unentschlossen ist: jeder Teilnehmer bekommt ein <strong>goldfarbenes (!)</strong> Armband (siehe Foto) und einen gratis Einkaufswagenchip zu JEDEM Training, welches zudem <em>nur</em> € 8,90 kostet — na, ist das was?!</p>
<hr />
<p><small>&copy; Bastianoso for <a href="http://www.support-real-life.de">Support Real Life</a>, 2010. |
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		<item>
		<title>16. Hamburger Halbmarathon</title>
		<link>http://www.support-real-life.de/2010/06/28/16-hamburger-halbmarathon/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 20:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
				<category><![CDATA[an bestimmten Tagen]]></category>
		<category><![CDATA[anstrengend]]></category>
		<category><![CDATA[aufregend]]></category>
		<category><![CDATA[Großes]]></category>
		<category><![CDATA[mach's mir nach!]]></category>
		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 27. Juni 2010 war es so weit! Aus dem ersten Laufkurs im April 2009 hat sich mit der Zeit ein richtiger Trainingsplan entwickelt, dessen Ziel der Halbmarathon von Hella war, welcher an diesem Sonntag stattfand. Im strahlenden Sonnenschein versammelten sich rund 6.100 Läufer im Starterfeld direkt auf der Reeperbahn, darunter auch unsere gesamte Lauftruppe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 27. Juni 2010 war es so weit!<br />
Aus dem <a href="http://www.support-real-life.de/2009/05/04/lauftraining/" class="liinternal">ersten Laufkurs im April 2009</a> hat sich mit der Zeit ein richtiger Trainingsplan entwickelt, dessen Ziel der <a href="http://hella-halbmarathon.de/" class="liexternal">Halbmarathon von Hella</a> war, welcher an diesem Sonntag stattfand.<br />
Im strahlenden Sonnenschein versammelten sich rund 6.100 Läufer im Starterfeld direkt auf der Reeperbahn, darunter auch unsere gesamte Lauftruppe und ich; nervös und unsicher ob ich bei diesen Temperaturen überhaupt meine erarbeitete Leistung auf den Asphalt bringen könnte.<br />
Das selbstgesetzte Ziel war unter zwei Stunden zu laufen; dafür durfte ich nur wenig langsamer als 5:30 min. pro Kilometer laufen und so versuchte ich vom Start weg mein Tempo zu laufen, was erstaunlich gut funktionierte.<br />
Mal ging die Strecke leicht bergab, mal galt es ordentliche Hügel (wir Norddeutsche sagen dazu Berge) zu erklimmen und stets pendelte meine Kilometerzeit zwischen guten 5:20 und etwas langsameren 5:40.<br />
Die Strecke ging über die <strong>Reeperbahn</strong>, unten am <strong>Hafen </strong>zurück erneut über die Reeperbahn und dann schnurstraks geradeaus an den <strong>Landungsbrücken </strong>entlang in Richtung <strong>Hauptbahnhof </strong>über die <strong>Kennedybrücke </strong>als Wendepunkt um an die <strong>Außenalster </strong>zu gelangen. Dann &#8220;nur noch&#8221; außen rum und von der <strong>Rothenbaumchaussee </strong>ins Ziel an der Hallerstraße.<br />
Als inzwischen langjähriger Hamburger Quiddje eine geschichtsträchtige Strecke, die mehr als einmal für Gänsehaut sorgte:<br />
<a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/06/strecke-hamburger-halbmarathon-2010.png" rel="shadowbox[sbpost-510];player=img;" class="liimagelink" title="strecke-hamburger-halbmarathon-2010"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/06/strecke-hamburger-halbmarathon-2010-560x370.png" alt="" title="strecke-hamburger-halbmarathon-2010" width="560" height="370" class="aligncenter size-large wp-image-515" /></a></p>
<h3>Die Reeperbahn morgens um zehn</h3>
<p>Der zweimalige Lauf über die Reeperbahn unter den Augen der letzten Nachtschwärmer weckte Erinnerungen an lange Nächte außerhalb des hauseigenen Rechnungszentrums.<br />
KFC, Burger King und bunte Leuchtreklame die von der vorherigen Nacht mit all den Harley-Fahrern immer noch blinkte.<br />
Kiezbewohner die den Läufern in Unterwäsche vom Balkon aus zujubelten und dabei gemütlich frühstückten.<br />
Oft ließ ich meinen Blick über den Asphalt schweifen und dachte an all die schönen Momente zurück, die ich auf diesem heißen Pflaster bereits verbrachte.</p>
<h3>Hafen und Landungsbrücken</h3>
<p>Die Strecke unten am Hafen entlang ist mir vor allem durch den Schlagermove 2009 in Erinnerung geblieben, den strömenden Regenschauer, der seinerzeit die Schlagerstimmung in die anliegenden Lokalitäten spülte.<br />
Vorbei am <strong>alten Elbtunnel</strong>, durch den ich schon so lange nicht mehr gelaufen bin und die spontane Idee den nächsten <a href="http://www.100mc.de/elbtunnelmarathon.html" class="liexternal">Elbtunnel-Marathon</a> mitzumachen (bei dem über 48 Runden durch den Tunnel gedreht werden) kam ich ganz in Gedanken an den Landungsbrücken vorbei.<br />
<strong>Ach, die Landungsbrücken!</strong> Vor Jahren verbrachte ich hier zahlreiche herrliche, mit Rotwein angereicherte, Sommerabende stundenlang quatschend mit meiner besten Freundin. Tanzend mit Straßenmusikern, Feuerwerk-schauend an Silvester und in weihnachtlicher Stimmung auf der Firmen-Weihnachtsfeier im alten Feuerschiff.<br />
Während ich in Erinnerungen schwelgend den Weg passierte, untermalte ein Kanon von Vuvuzelas, Tröten, Trommeln, Klappern und johlendem Applaus meine Gedanken und ich musste mir die eine oder andere Träne wegdrücken!<br />
Ein kurzer Blick auf die Uhr um Zeit und Puls zu kontrollieren (wieso haben diese High-Tech-Uhren eigentlich kein Thermometer eingebaut?) fokussiert mich wieder auf das Rennen und ich realisiere, dass die Hälfte schon rum ist und ich eine (für mich und einen HM) sehr gute 10km-Zeit von 55 Minuten erlaufen habe (yay!).<br />
Meine herzensgute Begleitung Uli reicht mir ein erstes kleines Kohlenhydrate-Päckchen und wir passieren unsere erste Wasserstelle an der ich mich labe.</p>
<h3>Oh nein, ein Tunnel!</h3>
<p>Die Landungsbrücken hinter uns lassend surren wir gemächlich an der <strong>Speicherstadt </strong>vorbei. Ich erblicke das <a href="http://www.support-real-life.de/2007/07/17/modelleisenbahn/" class="liinternal">Miniaturwunderland</a> und das <a href="http://listonneur.de/2010/05/19/interview-mit-jakob-von-uexkuell/" class="liexternal">KörberForum</a> und werde etwas nervös, weil ich die nächsten Streckenstücken bis zur Außenalster spontan nicht mehr im Kopf habe. Werde unruhig, blicke umher und finde die blauen Markierungen des Hamburg Marathon aus dem April auf der Straße und erinnere mich an die Motorradtour, die ich mit der Hamburger Top-Athletin dort entlang gemacht habe, um ihre Strecke vorher abzufahren.<br />
Für einen Moment ziehe ich mir gedanklich die Kradkluft an und bin schlagartig froh, so knapp bekleidet zu sein.<br />
Vorbei an den <strong>Deichtorhallen </strong>taucht direkt vor uns plötzlich der <strong>Wallringtunnel </strong>auf. Mir wird mulmig als wir in das dunkle Loch in der Straße abtauchen. Es herrscht schlagartig eine bedrückende Stimmung. Niemand spricht. Nur das leise Trommeln der Laufschuhe ist zu vernehmen. Ich habe das Gefühl, dass mir die Decke auf den Kopf fällt und ich wünsche mir ein Auto, in dem ich jetzt das Radio aufdrehen könnte. Der Tunnel will einfach nicht enden und aufgrund fehlender GPS-Verbindung kann mich noch nicht einmal der Blick auf die Uhr ablenken. Ich schließe die Augen und versuche der Stimmung zu entfliehen, was mir jedoch nicht gelingt. Als ich die Augen wieder öffne, ist das Tunnelende immer noch nicht in Sicht! Schrecklich!<br />
Schlagartig verwerfe ich den Gedanken an den Elbtunnel-Marathon wieder und während ich kurz überlege, ob es den anderen Läufern wohl auch so geht, dringen von hinten laute Klatsch-Geräusche nach vorne. Alles klar! Es geht allen so! Das Läuferfeld bei Minute 67 feuert sich gegenseitig mit rhythmischem Klatschen an und ehe wir uns versehen, erblicken wir wieder Sonnenlicht.<br />
Lautes Aufatmen ist zu vernehmen und das Feld zieht sich wieder auseinander. Wir werden von einer Sambagruppe empfangen und schlagen auf die Kennedybrücke ein.</p>
<h3>Die Kennedybrücke</h3>
<p>Jetzt habe ich auch meine Orientierung wiedererlangt und ich sehe mich vor dem inneren Auge schon ins Ziel laufen! Die Kennedybrücke ist als Wendepunkt eingerichtet. Es geht auf der einen Straßenseite rüber, auf der Anderen zurück <strong>an die Alster</strong>. &#8220;<em>Unnötig, langweilig, demotivierend</em>&#8220;, grummelte ich vor mir her doch die knapp einen Kilometer lange Strecke stellt sich als kurzweilig dar. Schließlich kommen einem die ganze Zeit auch Läufer entgegen und man kann mal spicken, wer so alles vor einem liegt.<br />
Wir passieren das <strong><a href="http://www.leroyalmeridienhamburg.com/" class="liexternal">Le Royal Méridien</a></strong>, in dem mal einige meiner Fotografien auf einer Kunstauktion versteigert wurden und ich erinnere mich an meine Begegnung mit <a href="http://danielrichter.com/" class="liexternal">Daniel Richter</a> (wir waren im Auktionskatalog auf den gegenüberliegenden Seiten und kamen so ins Gespräch).<br />
Dann, bei Kilometer 15 werde ich von Freunden laut angefeuert, was mir nochmal einen großen Motivationsschub gibt und ich freue mich auf die Strecke an der Alster entlang.</p>
<h3>Die Außenalster &#8211; das Desaster</h3>
<p>Als ich vor einem Jahr mit dem Laufen anfing war mein Ziel ein lockerer Lauf um die Alster und ich dachte zurück an meinen ersten Alsterlauf mit meiner besten Freundin.<br />
Wir liefen vorbei an den schönen Alsterwiesen, auf denen ich schon so oft in der Sonne lag und dem <a href="http://www.cafehansasteg.de/Cafe_Hansasteg/Bootsvermietung.html" class="liexternal">kleinen Bootsverleih</a>, wo man sich Tretboote leihen kann um in den begrünten Alsterkanälen Hamburg zu erkunden. Da war sie wieder: Gänsehaut. Es kribbelte im Kopf und ich dachte: &#8220;<em>Wow! Was für ein Adrenalinschub!</em>&#8220;.<br />
Doch das Kribbeln wurde stärker und ich wurde enttäuscht: es handelte sich mitnichten um einen Adrenalinschub, sondern um einen massiv abfallenden Blutdruck. Mein Kreislauf verabschiedete sich gerade von mir als ich mit einem schnellen Blick auf die Uhr feststellte, dass die nächste Wasserstelle nicht annähernd erreichbar ist und auch keine Sanitäter in Reichweite sind.<br />
Gerade rechtzeitig wies mich meine treue Begleiterin, die nur durch einen Zufall überhaupt spontan mitlaufen konnte, auf die Wassersäulen der Hamburger Wasserwerke hin.<br />
Ich stützte mich auf dem kleinen Trinkbrunnen ab und trank und trank und trank, bis die Welt aufhörte sich zu drehen und das Bild wieder heller wurde. Die gute Fee war so lieb, wartete auf mich und verabreichte mir sogleich das nächste Kohlenhydratepäckchen und ich kam langsam wieder in den Tritt.<br />
Der Blick auf die Uhr offenbarte glücklicherweise nur einen Zeitverlust von 20 Sekunden zur Sollzeit und das Tempo stimmte auch bald schon wieder.</p>
<h3>Der Zieleinlauf</h3>
<p>Nächstes Highlight: <strong>Kilometer 18,5</strong>, bei dem mein Trainer Jens warten wollte um seine Jünger anzufeuern; schließlich waren fast alle aus dem Kurs auf der Strecke!<br />
Die Kilometer wurden länger und länger und es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis wir ihn erreichten und seine voyeuristischen Gelüste mit einer spontanen kleinen Aktion befriedigten <img src='http://www.support-real-life.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Die letzte Wasserstelle lag nun hinter uns und jetzt hieß es nur noch: <strong>durchhalten!</strong><br />
Jetzt war das Ziel ganz nah und meine Begleiterin zog an: &#8220;<em>Komm, die letzten Kilometer sammeln wir nochmal ein paar Leute ein!</em>&#8220;. Ich versuchte an ihr dran zu bleiben und ließ mich ziehen. Wir steigerten das Tempo zeitweise auf schnelle 5:00 min/km (das entspräche auf 21,097 km gerechnet einer Zielzeit von 1:45:00 h, also eine Viertelstunde schneller als angedacht!) und mein Puls schlug am Maximalpuls an.<br />
Ich blieb uneingeholt und wir überholten in einer Tour langsamere Läufer (unter anderem den arroganten SebaMed-Promoläufer im Plastik-Flaschenkostüm) als ich weitere bekannte Gesichter passierte, die mich lautstark anfeuerten und sich freuten mich zu sehen. Ein kurzer Gedanke an mein bemitleidenswertes Aussehen schoss durch meinen Kopf, doch schnell wandte sich mein Blick wieder dem Ziel zu.</p>
<p>Die Strecke wurde schmaler, immer enger und enger standen die Zuschauer, ohne dass der Zieleinlauf abgesperrt war. Es kam mir vor wie bei der <strong>Tour de France</strong>!<br />
Alle brüllten, tröteten und schrien auf die Läufer ein. Es war so laut, dass meine Gedanken völlig verstummten.<br />
Ich bekam Panik, fühlte mich eingeengt.<br />
Meine Atmung beschleunigte sich, die Luft wurde knapp, Seitenstiche steigerten sich bis ins Unerträgliche und ich wäre am liebsten auf der Stelle umgedreht und zurückgelaufen. <strong>Aber jetzte gebe ich nicht mehr auf! Kneifen gilt nicht!</strong><br />
Ich zog das Tempo noch ein Stück weiter an, kniff die Augen zusammen und hastete über die Ziellinie.<br />
Dort erwartete mich schon die sensationelle Raketa, die nach ihrer fulminanten Zeit (zwanzig Minuten vor mir eingelaufen, das entspricht ca. einer 4:30er Pace) noch <strong>extra auf mich wartete</strong>! <img src='http://www.support-real-life.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /><br />
Die Schmerzen verdrängten leider mein Lächeln vom Gesicht und auf das Geländer gestützt musste ich erstmal wieder zu Kräften kommen. Der Kreislauf sagte gerade wieder &#8220;<em>auf Wiedersehen!</em>&#8221; und ich blickte mich nach der Zielversorgung um. Doch außer herumstehenden Läufern, die an ihren Schuhen fummelten war nichts zu sehen.<br />
Scheinbar sammelte der Veranstalter als allererstes die blöden Zeitmesschips ein, noch bevor es Wasser gab und so mussten die frisch ins Ziel kommenden Läufer ad hoc stoppen und in praller Sonne wartend, an ihren Schnürsenkeln fummeln!</p>
<p><strong>Liebe Leute von BMS &#038; Hella: Das geht so gar nicht!</strong></p>
<p>Bei brennender Sonne, Temperaturen über 25°C und einem gerade zurückgelegten Halbmarathon haben die Chips doch sicher noch einen Moment Zeit, oder?<br />
Bestimmt zehn Minuten wuselte ich mich durch das Gewühl der Chipabgabe, bis ich mir den ersten Becher Wasser in den Rachen gießen konnte und ich langsam wieder zu mir kam.</p>
<p><strong>Geschafft!</strong></p>
<p>Derweil waren &#8220;meine Fans&#8221; auch schon im Ziel angekommen und versorgten mich mit lobenden Worten und einem frischen Erdinger Alkoholfrei, welches auf dieser Veranstaltung leider fehlte.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Mit diesem Lauf erreichte ich einen weiteren Meilenstein dieser Real-Life-Aktion, die sich nunmehr seit April letzten Jahres sporadisch durch dieses Blog zieht und ich kann den Laufsport immer noch wärmstens empfehlen! Der hella Halbmarathon in Hamburg ist sehr gut organisiert (der Zieleinlauf ist mein einziger Kritikpunkt) und bietet eine wunderschöne, nach DLV- und IAAF-Regeln vermessene, bestenlistentaugliche Strecke quer durch Hamburg. Egal ob man eine neue persönliche Bestzeit laufen will oder nur heil ins Ziel kommen möchte und lieber die Sehenswürdigkeiten am Streckenrand genießt, hier wird jeder einen ganz besonderen Wettkampf erleben, der einfach Spaß macht!</p>
<p><strong>Mein besonderer Dank</strong> gilt, neben meinem Trainer Jens, der mir den Wettkampf empfohlen und mich professionell darauf vorbereitet hat, meiner HM-Begleiterin Uli, die mich bestens mit anregenden Gesprächen, Motivation, Wasser und den kleinen Kohlenhydrate-Päckchen versorgt hat und mich von einem Wettkampf-Abbruch abgehalten, ja, ihn sogar verhindert hat.</p>
<p><strong>Nachtrag 29.06.2010:</strong> ich habe heute Antwort auf meine E-Mail an BMS bezüglich des Zieleinlaufs bekommen. Sie waren mit der Situation im Ziel auch unzufrieden, konnten den Prozess ad hoc jedoch nur mühsam entzerren. Das lag an dem neu eingeführten Zeitmesssystem, da bei dem alten der Chip nicht erst mühsam vom Schuh ausgeschnürt werden musste. Für das nächste Jahr ist eine andere Aufstellung der Posten im Ziel geplant, ebenso wie ein breiterer Zieleinlauf und eine längere Versorgungsstrecke hinter der Ziellinie.<br />
Das klingt ja geradezu so, als müsste ich mir das nächstes Jahr nochmal ansehen, was? <img src='http://www.support-real-life.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<hr />
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		<title>1. Carrotmob in Hamburg</title>
		<link>http://www.support-real-life.de/2010/06/06/1-carrotmob-in-hamburg/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 15:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
				<category><![CDATA[aufregend]]></category>
		<category><![CDATA[Einmaliges]]></category>
		<category><![CDATA[Größeres]]></category>
		<category><![CDATA[mach's mir nach!]]></category>
		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Tu was Gutes]]></category>
		<category><![CDATA[Carrotmob]]></category>
		<category><![CDATA[Flashmob]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Carrotmob ist eine modifizierte, nachhaltige Umsetzung eines Flashmobs. Es handelt sich dabei um verabredetes Konsumieren zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Organisatoren des Carrotmobs wählen aus vielen Bewerbern das Geschäft aus, welches sich bereiterklärt den größten Prozentsatz des Tagesumsatzes in nachhaltiges Wirtschaften zu investieren. Carrotmobs richten sich insbesondere an kleine bis mittelständische Geschäfte, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/06/erster-carrotmob-in-hamburg.jpg" rel="shadowbox[sbpost-502];player=img;" class="liimagelink" title="erster-carrotmob-in-hamburg"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/06/erster-carrotmob-in-hamburg-110x110.jpg" alt="" title="erster-carrotmob-in-hamburg" width="110" height="110" class="alignleft size-thumbnail wp-image-503" /></a><br />
Ein Carrotmob ist eine modifizierte, nachhaltige Umsetzung eines Flashmobs. Es handelt sich dabei um verabredetes Konsumieren zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Organisatoren des Carrotmobs wählen aus vielen Bewerbern das Geschäft aus, welches sich bereiterklärt den größten Prozentsatz des Tagesumsatzes in nachhaltiges Wirtschaften zu investieren. Carrotmobs richten sich insbesondere an kleine bis mittelständische Geschäfte, die sich zwar rentieren, die aber keine großen Sprünge machen können.</p>
<p>Es geht also nicht darum, sterbende Geschäfte künstlich am Leben zu erhalten, sondern darum den Geschäften zu ermöglichen beispielsweise auf Ökostrom umzusteigen, Energiesparlampen zu nutzen, eine konsequente Abfallentsorgung einzuführen oder ein Teil des Sortimentes auf Bio umzustellt!</p>
<p>Die <a href="http://carrotmob.org/" class="liexternal">Carrotmob-Bewegung</a> wurde von Brent Schulkin 2008 aus Frust über desaströse Flashmobs in San Francisco ins Leben gerufen und schwappte knapp ein Jahr später nach <a href="http://www.carrotmobberlin.com/" class="liexternal">Berlin</a> über. Ein weiteres Jahr später, am 5. Juni 2010, findet nun der erste <a href="http://hamburg.carrotmob.org/" class="liexternal">Carrotmob in Hamburg</a> statt uns selbstredend waren neben den üblichen Verdächtigen von <a href="http://www.weltretter.org" class="liexternal">Weltretter.org</a> auch Leute von Support Real Life vor Ort!</p>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/06/yesilirmak-markt-in-hamburg.jpg" rel="shadowbox[sbpost-502];player=img;" class="liimagelink" title="yesilirmak-markt-in-hamburg"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/06/yesilirmak-markt-in-hamburg-400x300.jpg" alt="" title="yesilirmak-markt-in-hamburg" width="400" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-506" /></a></p>
<p>Der Carrotmob war von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr angekündigt und fand im Yesilirmak Markt auf der Schanze statt. Naturgemäß war der Andrang um 11 Uhr vormittags noch sehr mau &#8211; denn da schläft das Schanzenvolk noch tief und fest aber zum Nachmittag hin kamen immer mehr Leute und durch verteilte Flyer hatte der türkische Gemüsehöker ein Vielfaches mehr an Kunden als an üblichen Samstagen.<br />
Insgesamt kamen so über € 670,- für den Klimaschutz zusammen.<br />
In den nächsten Wochen wird der Energieexperte Heymann den Laden genauestens unter die Lupe nehmen und aus den entdeckten Mängeln Handlungsempfehlungen geben, mit denen der Markt CO² einsparen und etwas Gutes für das Klima tun kann!</p>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/06/teamfoto-vom-ersten-carrotmob-in-hamburg.jpg" rel="shadowbox[sbpost-502];player=img;" class="liimagelink" title="teamfoto-vom-ersten-carrotmob-in-hamburg"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/06/teamfoto-vom-ersten-carrotmob-in-hamburg-400x300.jpg" alt="" title="teamfoto-vom-ersten-carrotmob-in-hamburg" width="400" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-505" /></a></p>
<p>Was konkret mit dem Geld passiert, erfahrt ihr auf der <a href="http://hamburg.carrotmob.org/" class="liexternal">Webseite vom Hamburger Carrotmob</a>.</p>
<hr />
<p><small>&copy; Bastianoso for <a href="http://www.support-real-life.de">Support Real Life</a>, 2010. |
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		<title>8. Hamburger Socialbar</title>
		<link>http://www.support-real-life.de/2010/04/30/8-hamburger-socialbar/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 10:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
				<category><![CDATA[an bestimmten Tagen]]></category>
		<category><![CDATA[Indoor]]></category>
		<category><![CDATA[mach's mir nach!]]></category>
		<category><![CDATA[nett]]></category>
		<category><![CDATA[Normales]]></category>
		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Tu was Gutes]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Microfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Socialbar]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SocialBar ist in diesem Nerdblog ja bereits eine feste Größe und tauchte hier schon zwei mal auf. Gestern fand die SocialBar Hamburg zum achten Mal statt, dieses mal im Buddhistischen Zentrum Hamburg, in der Thadenstraße 79. Thema war die &#8220;Finanzierung sozialer Initiativen&#8221; und als Referenten geladen waren Ole Keding und Herdolor Lorenz welche bedauerlicherweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/buddhistisches-zentrum-hamburg.jpg" rel="shadowbox[sbpost-426];player=img;" class="liimagelink" title="buddhistisches-zentrum-hamburg"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/buddhistisches-zentrum-hamburg-110x110.jpg" alt="" title="buddhistisches-zentrum-hamburg" width="110" height="110" class="alignleft size-thumbnail wp-image-427" /></a><br />
Die SocialBar ist in diesem Nerdblog ja bereits eine feste Größe und tauchte hier schon <a href="http://www.support-real-life.de/2009/05/07/hamburger-socialbar/" class="liinternal">zwei</a> <a href="http://www.support-real-life.de/2009/07/23/vierte-hamburger-socialbar/" class="liinternal">mal</a> auf. Gestern fand die SocialBar Hamburg zum achten Mal statt, dieses mal im <a href="http://www.buddhismus-nord.de/" class="liexternal">Buddhistischen Zentrum Hamburg</a>, in der Thadenstraße 79.</p>
<p>Thema war die &#8220;<strong>Finanzierung sozialer Initiativen</strong>&#8221; und als Referenten geladen waren <a href="http://de.linkedin.com/pub/ole-keding/1A/687/153" class="liexternal">Ole Keding</a> und <a href="http://www.kernfilm.de/site/inhalte/kern-film.html" class="liexternal">Herdolor Lorenz</a> welche bedauerlicherweise beide nicht eintrafen.</p>
<p>So haben wir versucht uns dem Thema Microfunding selbst zu nähern und dank des Engagements der Teilnehmer, die aus vielen verschiedenen sozialen Bereichen kamen, konnten viele meiner Fragen beantwortet werden und ich fühle mich jetzt viel schlauer.<br />
<a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/socialbar-diskussionsrunde-microsfunding.jpg" rel="shadowbox[sbpost-426];player=img;" class="liimagelink" title="socialbar-diskussionsrunde-microsfunding"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/socialbar-diskussionsrunde-microsfunding-400x300.jpg" alt="" title="socialbar-diskussionsrunde-microsfunding" width="400" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-428" /></a><br />
Die Teilnehmergruppe war bunt gemischt und bestand neben vielen kleinen Initativen und Ideengruppen auch aus Leuten von <a href="http://gruppen.greenpeace.de/hamburg/" class="liexternal">Greenpeace</a>, dem <a href="http://hubhamburg.wordpress.com/" class="liexternal">Hamburger HanseHub</a>, <a href="http://www.plan-international.de" class="liexternal">Plan International</a> und der <a href="http://www.freie-kunstschule-hh-fiu.de/" class="liexternal">freien Universität</a>. Na, und natürlich <a href="http://www.weltretter.org" class="liexternal">Weltretter.org</a> <img src='http://www.support-real-life.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Microfunding: Charakteristika</h3>
<p>Um uns dem Thema zu nähern betrachteten wir diverse Microfunding-Beispielfälle aus der jüngsten Vergangenheit, wie etwa Oles <a href="http://www.helpedia.de/spenden-aktionen/aktion-uwe/" class="liexternal">Aktion Uwe</a>, die Spendenaktion für den <a href="http://de.betterplace.org/projects/2576-rettet-den-kleinen-blumenladen-an-der-ecke" class="liexternal">kleinen Blumenladen in Berlin</a> oder auch größer angelegte Aktionen, wie beispielsweise <a href="http://www.plan-deutschland.de" class="liexternal">Plans</a> Idee, Kühe, Schafe und Ziegen zu spenden und stellten uns die Frage:</p>
<blockquote><p>Was macht Microfunding aus, wie funktioniert es und gibt es vielleicht ein Patentrezept um erfolgreich Microfunding zu betreiben?</p></blockquote>
<p>Im Laufe der Diskussion ist eine lange Liste von Eigenschaften zusammengekommen:<br />
<small>(chronologisch sortiert)</small></p>
<ul>
<li><strong>Authentizität</strong>
<ul>
<li>unprofessionell, behelfsmäßig organisiert</li>
</ul>
</li>
<li><strong>persönliche Geschichte</strong>/Note, emotionaler Zugang zum Fall</li>
<li>gute Vernetzung/sozialer Aspekt, Empfehlungs<em>marketing</em></li>
<li>selbst präsent, nahbar, leichter Zugang</li>
<li>Unterstützung muss einfach möglich sein
<ul>
<li>Spendenportal, formlose Überweisung, SMS (siehe Haiti, Obama)</li>
</ul>
</li>
<li>gute Kommunikation
<ul>
<li>Transparenz der Projektfortschritte</li>
</ul>
</li>
<li><strong>keine Kosten für die Verwaltung</strong>
<ul>
<li>wer bei Microfunding spendet möchte keine 20% für die Verwaltung abzwacken</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Einzelschicksale</strong>
<ul>
<li>konkreter Fall, Verbindlichkeit des Falles</li>
<li>Spender möchten nicht &#8220;Kinder in Afrika&#8221; unterstützen, sondern diesen einen bestimmten Menschen</li>
</ul>
</li>
<li>Spieltrieb der Spender, etwas Neues ausprobieren
<ul>
<li>Microfunding ist unkonventionell und formlos</li>
</ul>
</li>
<li><strong>kurzfristiges Engagement</strong>, unverbindlich für die Spender
<ul>
<li>Wer beim Microfunding mitmacht, spendet meist einmalig für die Aktion</li>
</ul>
</li>
<li>Vertrauen</li>
<li>Zukunftsperspektive</li>
<li>zeitliche Befristung der Spendenaktion</li>
<li>Microfunding hat eine andere Zielgruppe als klassische Spendenaktionen</li>
</ul>
<p>Während viele der hier gelisteten Eigenschaften generell auf alle Arten von Spenden zutreffen, gibt es einige, die besonders beim microfunding an Bedeutung gewinnen <small>(<strong>fett markiert</strong>)</small>.<br />
Die größte Schwierigkeit jedoch, bestand am Abend darin, den Begriff Microfunding eindeutig abzugrenzen. Es konnte nicht abschließend geklärt werden, wann eine Spendenaktion zum Microfunding wird (reichen kleine Spendensummen aus, um von Microfunding zu sprechen?) aber dafür haben wir herausgearbeitet, dass es Microfunding schon seit langem gibt.</p>
<h3>Microfunding &#8211; You do it, we name it!</h3>
<p>Nämlich immer dann, wenn sich eine Gruppe von Menschen spontan zusammenschließt um mit vielen kleinen Mitteln ein Problem zu lösen, mit dem sie konfrontiert werden.<br />
Das muss kein Spendenaufruf von gut vernetzten Bloggern sein und es braucht keine große Organisation wie Plan International dahinterzustehen. Seit vielen Jahren gelebtes Microfunding im offline Leben sind die lokalen Basare der Kirchengemeinden, die damit zum Beispiel ihre neuen Orgelpfeifen finanzieren wollen.<br />
Und wenn man sich etwas flexibel anstellt, gehören auch die Verkäufer von Straßenmagazinen in gewisser Weise zur Grupper der Microfunder.</p>
<h3>Obama, der Microfunder</h3>
<p>Viele Teilnehmer waren natürlich gespannt auf den Vortrag von Ole Keding von der <a href="http://www.uni-hamburg.de/GradSchool-Media-Communication/Graduatedschool.html" class="liexternal">Graduate School for Media and Communication Hamburg</a>, der sich intensiv mit dem Microfunding in der Obama-Kampagne beschäftigt hat. Da Ole leider nicht kommen konnte, haben wir selbst dann den Bezug von Obamas Kampagne zu unseren erarbeiteten Microfunding-Eigenschaften hergestellt.<br />
Von den von uns ermittelten Eigenschaften, erfüllte Obamas Kampagne einen großteil der oben gelisteten, ging aber noch weiter und erschloss sich zusätzlich auch die klassischen Spendenkanäle.<br />
Für die nächste Socialbar ist angedacht, Ole und Herdolor erneut einzuladen und ihnen dann unsere Ergebnisse vorzustellen und mit ihnen gemeinsam weiter zu entwickeln.</p>
<h3>Geschenke, Geschenke, Geschenke!</h3>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/zu-verschenken-kiste-bibliothek.jpg" rel="shadowbox[sbpost-426];player=img;" class="liimagelink" title="zu-verschenken-kiste-bibliothek"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/zu-verschenken-kiste-bibliothek-110x110.jpg" alt="" title="zu-verschenken-kiste-bibliothek" width="110" height="110" class="alignleft size-thumbnail wp-image-431" /></a>Die <a href="http://www.zu-verschenken-kiste.de/" class="liexternal">zu-verschenken-Kiste</a> ist von der SocialBar mittlerweile nicht mehr weg zu denken, sodass die Kiste inzwischen pro Abend ein spezielles Thema hat.<br />
Thema der Kiste für den gestrigen Abend war: <strong>Bibliothek</strong>.<br />
Nachdem die Kiste mit allerlei Zeitungen, Zeitschriften und Büchern gut gefüllt startete blieben am Ende gerade noch zwei Bücher übrig, sehr schön!</p>
<h3>Schnacken, Klönen, Vernetzen</h3>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/socialbar-cafe.jpg" rel="shadowbox[sbpost-426];player=img;" class="liimagelink" title="socialbar-cafe"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/socialbar-cafe-400x300.jpg" alt="" title="socialbar-cafe" width="400" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-432" /></a><br />
Nach der anstrengenden Diskussionsrunde ging es erst ins Café des buddhistischen Zentrums auf einen kleinen Snack und einen Kaffee und dann später, weil das Wetter auch wirklich famos war, noch auf ein Bier in den wunderschönen Innenhof des Meditationszentrums:<br />
<a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/socialbar-networking-im-innenhof.jpg" rel="shadowbox[sbpost-426];player=img;" class="liimagelink" title="socialbar-networking-im-innenhof"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/socialbar-networking-im-innenhof-400x300.jpg" alt="" title="socialbar-networking-im-innenhof" width="400" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-433" /></a></p>
<p><a href="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/microfunding.jpg" rel="shadowbox[sbpost-426];player=img;" class="liimagelink" title="microfunding"><img src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/microfunding-110x110.jpg" alt="" title="microfunding" width="110" height="110" class="alignleft size-thumbnail wp-image-434" /></a>Die Gespräche nahmen kein Ende und die Themen überschlugen sich förmlich. Auch nach der anstrengenden Diskussion blieb noch Energie für einen spannenden Austausch in lockerer Atmosphäre in dem das Thema Microfunding gleich praktisch ausprobiert wurde (Raummiete gesammelt).<br />
Ich habe wieder viele neue und interessante Menschen kennengelernt und freue mich schon sehr auf die nächste SocialBar, die aller Voraussicht nach am 10. Juni 2010 im <a href="http://www.konsummachtgluecklich.info/" class="liexternal">Konsum</a> stattfinden wird. Alle Infos dazu rechtzeitig im <a href="http://socialbar.de/wiki/Hamburg" class="liexternal">Wiki der SocialBar</a>.</p>
<p>Ich hoffe, dass ich in der nächsten Zeit mal dazu komme, das Thema Microfunding näher zu beleuchten und detailliert auf die einzelnen, von uns erhobenen Aspekte einzugehen.<br />
Der Beitrag wird dann von mir hier in den Kommentaren verlinkt.</p>
<p><small>(Die Mitschrift der SocialBar ist zusätzlich hinterlegt: im <a href="http://socialbar.de/wiki/Hamburg" class="liexternal">Wiki der SocialBar</a></small>)</p>
<hr />
<p><small>&copy; Bastianoso for <a href="http://www.support-real-life.de">Support Real Life</a>, 2010. |
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		<title>30. Wilhelmsburger Insellauf</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 08:37:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastianoso</dc:creator>
				<category><![CDATA[anstrengend]]></category>
		<category><![CDATA[aufregend]]></category>
		<category><![CDATA[Einmaliges]]></category>
		<category><![CDATA[Größeres]]></category>
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		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
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		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird ernst! Der Start der Sportaktion in diesem Blog liegt nun fast ein Jahr zurück und ich habe nicht nur durchgehalten, sondern weitergemacht. Auf dem Listonneur berichtete ich von meinen Winterläufen, bei denen ich durch kniehohen Schnee stapfte und über vereiste Bahnen rutschte. Ich fand einen Trainer, einen wahren Laufgott, der unsere tapfere Gruppe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-411" title="Laufschuhe Nike Pegasus" src="http://www.support-real-life.de/wp-content/uploads/2010/04/Laufschuhe-Nike-Pegasus-560x420.jpg" alt="" width="560" height="420" /></p>
<p>Es wird ernst!<br />
Der Start der <a href="http://www.support-real-life.de/2009/05/04/lauftraining/" class="liinternal">Sportaktion in diesem Blog</a> liegt nun fast ein Jahr zurück und ich habe nicht nur durchgehalten, sondern weitergemacht.<br />
Auf dem Listonneur berichtete ich von <a href="http://listonneur.de/2010/01/26/laufen-im-winter/" class="liexternal">meinen Winterläufen</a>, bei denen ich durch kniehohen Schnee stapfte und über vereiste Bahnen rutschte.<br />
Ich fand einen Trainer, einen wahren Laufgott, der unsere tapfere Gruppe mit Koordinations- und Kräftigungsübungen, Steigerungsläufen und Intervalltrainings zur Marathonreife brachte.<br />
Und nun wird es tatsächlich ernst.</p>
<h3>Wettkampfsituation ausloten</h3>
<p>Am kommenden Sonntag bin ich fällig. Ich stelle mich meinem ersten Wettkampf, einem Viertelmarathon (10,55 km) auf Europas größter Binneninsel: dem <a href="http://www.wilhelmsburger-insellauf.de/" class="liexternal">Wilhelmsburger Insellauf</a>, der dieses Jahr zum 30. mal stattfindet.<br />
Dieses Event soll die Vorschau auf den Halbmarathon werden, den ich mir für den Sommer vorgenommen habe.<br />
Einen Marathon wird es erstmal nicht geben, schließlich laufe ich aus Spaß an der Freude und zur Entspannung — um den Kopf frei zu bekommen.</p>
<p>Nach der letzten Trainingseinheit gestern befinde ich mich mit leichtem Muskelkater noch in der Regenrationsphase und werde heute und morgen Kohlenhydrate tanken. Die Laufklamotten sind frisch gewaschen und in der Gruppe gelte ich als gut vorbereitet.<br />
Wird es reichen?<br />
Schlage ich meine Bestzeit von 00:58h auf 10km, kann sie vielleicht sogar verbessern oder trabe ich mit über einer Stunde lahm ins Ziel?</p>
<h3>Die Strecke</h3>
<div  style="text-align: center;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_5"><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_5" src="http://www.support-real-life.de/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?gpxid=5" style="border: 0px; width: 560px; height: 400px;" name="Google_Gpx_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<h3>Der Wettkampftag — ein Laufprotokoll</h3>
<ul>
<li><strong>06:00 Uhr:</strong> der Wecker reißt mich aus dem Schlaf, die Vögel zwitschern und die Sonne geht gerade auf. Ich überprüfe das Wetter: 6°C und leichter Nieselregen &#8211; Mist!</li>
<li><strong>06:20 Uhr:</strong> ich sitze in der Küche und würge mir trockenes Toastbrot mit Honig rein — ganz so wie es empfohlen wurde. Es schmeckt sogar ein wenig.</li>
<li><strong>07:00 Uhr:</strong> ich sitze vor dem Fernseher, zappe blöd rum und lande schließlich bei der x-ten Wiederholung von „keine halben Sachen“ (mit Bruce Willis)</li>
<li><strong>07:15 Uhr:</strong> sturmbereit verlasse ich das Haus. Ist an alles gedacht? Erwische ich die Bahn? Verfahre ich mich auch ja nicht?</li>
<li><strong>07:33 Uhr:</strong> sitze mit den Schnapsleichen des Vortages in der Bahn. Weit und breit keine Läufer in Sicht…die, die noch nicht schlafen, verabreden sich zum nächsten Saufgelage und ich werde nervös.</li>
<li><strong>08:15 Uhr:</strong> angekommen. Ausgeschildert ist hier nichts, aber der Strom von willigen LäuferInnen führt mich zielsicher zur „Ausgabe der Startunterlagen“. Ein Umschlag mit Startnummer und Zeitmesschip.</li>
<li><strong>08:30 Uhr:</strong> Umziehen. Die Atmosphäre ist angespannt, alle sind nervös, aber natürlich gibt man sich locker. Ich beobachte, wie jemand bei mir abschaut, wie ich meinen Chip befestige und erste Gespräche ergeben sich.</li>
<li><strong>09:00 Uhr:</strong> Bekannte Gesichter treffen ein und es entbrennt eine heftige Diskussion über die richtige Ernährung und letzte Übungen vor dem Start.</li>
<li><strong>09:20 Uhr:</strong> warmlaufen. Ich trabe locker etwa zehn Minuten herum und begleite die anderen zu ihrem Halbmarathonstart.</li>
<li><strong>09:45 Uhr:</strong> Start der Gruppe der Halbmarathoniken, ich mache meine Steigerungsläufe und treffe — nach einem kurzen Abstecher um die nervöse Sextanerblase zu leeren, zeitnah an der Startlinie ein.</li>
<li><strong>09:55 Uhr:</strong> Startschuss für den Viertelmarathon — bloß nicht zu schnell loslaufen.</li>
<li><strong>KM 1:</strong> eine Mutter steht mit ihrem kleinen Sohn am Rand und er feuert uns kräftig an; sowas macht Mut! Aber meine Uhr sagt, ich sei 1,5km in 3:34 min. gelaufen. Das kann nicht sein, was ist da los?!</li>
<li><strong>KM 2:</strong> 7 Minuten pro Kilometer! Viiiel zu langsam! Ich überhole ein paar Dutzend Läufer…</li>
<li><strong>KM 5:</strong> 4:30 min. auf den Kilometer — viiiel zu schnell! Ich verlangsame das Tempo und stelle das Überholen ein.</li>
<li><strong>KM 6:</strong> 5:30 min./km. Scheinbar habe ich meine Zeit gefunden, könnte aber ruhig etwas schneller sein.</li>
<li><strong>KM 7:</strong> ich kann die Uhr nicht mehr lesen und was wohl schlimmer ist: sie ist mir egal. Der Blick richtet sich stur auf den nächsten Abschnitt, einen Streckenposten, eine Kurve, eine Kuh, egal, Hauptsache kleinschrittig denken! An der Verpflegungsstelle renne ich gleichgültig vorbei, während andere in die Wasserbecher stolpern.</li>
<li><strong>KM 8-10:</strong> alles egal, durchhalten zählt! Ich hänge mich an den Vordermann in der leuchtend gelben Jacke, versuche dranzubleiben und das Tempo zu halten. Bete, dass er nicht anzieht. Dann: ein Berg (seitlicher Zugang zur Eisenbahnbrücke), ich falle ab…werde überholt. Fluche wild vor mir her. Dann erblicke ich die Mutter, dessen Sohn uns immer noch kräftig anfeuert. Ich fasse neuen Mut, grüße und versuche aufzuschließen.</li>
<li><strong>KM 10,55:</strong> Einlaufen ins Stadion (jagut, ist ein Sportplatz, aber hey!?), tosender Beifall zweier Zuschauer und mir ist alles egal. Ich hole den ganzen erbärmlichen Rest an Kraft hervor, überhole den Vordermann in einem Abschlusssprint knapp und fliege schreiend über die Ziellinie. Breche auf dem Rasen zusammen und schnappe nach Luft. Geschafft! Welche Zeit habe ich? Hab vergessen meine Uhr zu stoppen und keinen Schimmer wie schnell ich nun eigentlich war. Ich fange den Nachfolgenden Läufer ab und er lief 54:48. Top! Damit bin ich knapp unter 55 Minuten geblieben — was will man mehr?</li>
</ul>
<h3>Fazit</h3>
<p>Nachdem ich mich wieder einigermaßen gefangen hatte und die Leute aufhörten, mich besorgt anzustarren, genehmigte ich mir ein erstes Bier (Erdinger <em>alkoholfrei</em>, selbstredend) und einen schönen warmen Tee. Dann lockeres Austraben auf der Bahn, den Chip wieder abgeben und umziehen. Eigentlich wollte ich direkt dort duschen, aber die Waschräume sind völlig überfüllt und so ziehe ich mich einfach nur kurz in irgendeiner Ecke um, trinke mein Bierchen aus und warte auf die Halbmarathoniken.</p>
<p>Nachdem auch diese ihren Lauf in erstaunlichen Zeiten absolvierten, sammelten wir noch schnell unsere Urkunden ein und begaben uns auf dem Heimweg.<br />
Mein amtliches Endergebnis lautet: <strong>54:44 Minuten für 10,55 Kilometer</strong>!<br />
Damit konnte ich meine 10km-Zeit von 58 Minuten auf grandiose 52 Minuten verbessern!<br />
Ich bin mit dem Lauf sehr zufrieden, werde die nächsten Wochen aber noch fleißig trainieren um ein besseres Geschwindigkeitsgefühl und einen gleichmäßigen Laufrhythmus zu bekommen.<br />
Als Real-Life-Erfahrung ist das hier vielleicht schon ein wenig Overkill, aber wer gerne läuft sollte unbedingt mal so einen kleinen Lauf mitmachen!</p>
<hr />
<p><small>&copy; Bastianoso for <a href="http://www.support-real-life.de">Support Real Life</a>, 2010. |
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