Massives Samstags-Einkaufen
Sonntag, den 17. September 2006, Kategorien Großes.Außer bei einer Massenpanik kann man nirgends so extrem vielen geschäftigen Menschen begegnen wie am Samstag beim Einkaufen! Also habe ich mich entschlossen am Samstagnachmittag einkaufen zu gehen.
Aber nicht wie gewohnt alles beim Aldi, sondern ganz klassisch wie man es als Kind mal gelernt hatte!
Ein Weg durch die lokalen Einzelhändler
Zuerst waren wir beim Bäcker, Brot kaufen.
Da war es noch recht leer und wir bekamen eine individuelle Beratung für “Brot-in-Tüten”-Geschädigte.
Der Fischladen war kurz davor zu Schließen, außer einem weiteren Kunden war auch hier niemand im Laden.
Dann, um etwa halb eins, der Schock beim Fleischer: eine Menschentraube bis hinaus auf die Straße
!
Haben wir uns gleich brav hinten angestellt!
Nach zehn Minuten waren wir auch schon dran und haben nebenbei nett mit den anderen Kunden geklönt.
Dann der Markt: Gemüse kaufen.
Ebenso lange Schlangen, wieder zehn Minuten gewartet um mir eine Handvoll grüne Bohnen und ein paar Pilze zu kaufen.
Das Ganze Drama hat gut eine Stunde gedauert, wir haben alles zu Fuß erledigt und lediglich für zwei Tage, statt wie üblich für eine ganze Woche, eingekauft.
Auf dem Heimweg haben wir dann noch den lokalen Kirchen-Flohmarkt anlässlich der “Nacht der Kirchen Hamburg” besucht, eine Führung mitgemacht und bei der Tombola ein Parfüum und chinesische Glücksbommel gewonnen.
Abends, nachdem alle Einkäufe (bis auf den Fisch…) verzehrte waren, haben wir die frisch bezogene Wohnung einer Freundin unter Augenschein genommen und es uns auf dem Balkon zum Schnacken über Altes und Neues bequem gemacht.
Alles in allem ein gelungener Samstag und kein schlechtes Real Life Erlebnis.
Ich kann nur jedem Raten mal sein Erspartes einzupacken und ganz klassisch einkaufen zu gehen.
Das entspannt und lässt die Nahrungsbeschaffung bewusster werden
.
Wertung:
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(4 von 5)
Am 15. November 2006 um 17:54 Uhr
[...] Eigentlich bin ich ja strikt dagegen Samstags einkaufen (siehe auch meine Beurteilung zum geeigneten Einkaufstag) zu gehen, aber nachdem ich mich mit der Party habe derart ins kalte Wasser fallen lassen, dachte ich mir, “was soll’s, Du hast die Party überlebt, da wirst Du Ikea auf’n Samstag auch locker wegstecken.”. Ich habe nun also noch schnell meinen Gutschein “für eiune Weihnachtsnascherei” ausgedruckt (bekomme ich einmal im Monat per E-Mail) und habe mich auf den Weg zu Ikea gemacht. Die Anreise klappte Reibungslos und auch sonst war gegen 18:00 Uhr nicht mehr allzuviel los . Ich konnte relativ unbesorgt in Ruhe durch die Gänge stromern ohne von allen Seiten angerempelt zu werden und so fand ich das eine oder andere Stück, mit dem sich meine Wohnung auf einfache und unkomplizierte Weise optisch aufwerten lässt. Ich habe auch ein ganz besonderes Stück gekauft, welches ich eigentlich zu einem anderen Zeitpunkt und in anderer Ausführung kaufen wollte, aber bei dem Preis konnte ich mir nicht verkneifen es mitzunehmen. Selbst wenn ich es abbrennen würde, wäre es aufgrund des entstehenden Spektakels nicht zu teuer gewesen! [...]
Am 25. März 2007 um 21:04 Uhr
[...] Abschließend das Fazit bezüglich der Real-Life-Eignung: gut geeignet. Denn so viel Kontakt mit dem wahren Leben hat man sonst nur selten. Da kann selbst Einkaufen am Samstag nicht mithalten [...]
Am 22. Dezember 2008 um 01:08 Uhr
[...] Danach Besuch im Krankenhaus und: Käffchen. Morgen geht’s alte Freunde besuchen…achja…und vorher: einkaufen [...]